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Strato HiDrive: Online-Festplatte für Jedermann

In: Strato | Autor: Stefan | Keine Kommentare »

Immer und überall auf die eigenen Daten zugreifen zu wollen ist einer der Trends der letzten Monate. Eine „eigene Festplatte“ im Internet, auf der Dateien sicher gelagert werden können, ist auch durch die zunehmende Verbreitung von Netbooks und Smartphones wie dem iPhone immer wichtiger geworden.

In der Vergangenheit wurden oft die Speicherkapazitäten von einem vServer oder Root Server „umfunktioniert“, wenn Nutzer auf Dateien von überall zugegriffen wollten oder sie zwischen mehreren Personen ausgetauscht werden mussten. Schließlich boten allein Server-Tarife genug Speicherplatz für eine größere Anzahl von Dateien. Da Root- und virtuelle Server aber weitere Features wie Domains und Datenbanken bieten sowie bei Root Servern für jeden Kunden ein kompletter Rechner vorgehalten und betrieben werden muss, fallen hier höhere Kosten an. Der Zugriff über FTP oder andere Protokolle gestaltet sich für den ungeübten Nutzer oft mühsam.

Strato Webhosting hat auf der Cebit die Online-Festplatte HiDrive vorgestellt, mit dem der Berliner Webhosting Provider neue Wege gehen will. Für nur 3,90 EUR pro Monat stehen dem Kunden 100 Gigabyte persönlicher Festplattenspeicher zur Verfügung. Bei höherem Bedarf kann der Speicherplatz auf bis zu 5.000 Gigabyte (d.h. 5 Terrabyte) erweitert werden.

Der Nutzer ist hierbei nicht auf technisches Fachwissen angewiesen. Mit den Standardprotokollen aller gängigen Betriebssysteme lässt sich Strato HiDrive wie eine normale Festplatte ins System integrieren und nutzen. Dateien können auf Wunsch auch anderen Freunden oder Kollegen zur Verfügung gestellt werden. Müssen große Datenmengen übertragen werden, kann gegen Gebühr eine Festplatte direkt an Strato gesendet werden, um die Daten vor Ort einzuspielen.

Besonders ärgerlich ist ein Verlust von Daten, wenn kein Backup vorhanden ist. Bestandteil aller HiDrive-Tarife ist ein Backup-Control genannter Dienst, der eine Wiederherstellung von gelöschten oder geänderten Dateien bis zu 6 Wochen später ermöglicht. Der Strato HiDrive kann auch als Backup-Festplatte für den heimischen Computer eingesetzt werden, entsprechende Backup-Software wird unterstützt.

Die Daten können verschlüsselt übertragen und gespeichert werden, so dass die Sicherheit der Daten jederzeit gewährleistet ist. Die Sicherheit der Strato-Rechenzentren wird jährlich durch den TÜV Süd nach ISO 27001 überprüft und zertifiziert. Grundvoraussetzung für eine effiziente Nutzbarkeit der Daten ist eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit. Die Strato-Rechenzentren sind per Glasfaser hochbandig angebunden und garantieren eine hohe Datenübertragungsrate.

Wir meinen: Fast jeder hat sich schon einmal darüber geärgert, unterwegs auf wichtige Daten nicht zugreifen zu können. Mit dem HiDrive-System von Strato ist der Zugriff nun überall möglich. Wer bisher einen Root Server oder vServer mieten musste, um grösseren Speicherplatz für Dateien zu haben, findet eine günstige Alternative. Wer nicht nur reinen Datenspeicher benötigt, sondern auch Web-Anwendungen und Datenbanken einsetzen, einen eigenen Online Shop betreiben oder eine eigene private Homepage erstellen möchte, für den ist auch weiterhin ein eigener virtueller oder Root Server das Mittel der Wahl.


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Universal Server: T-Online Webhosting launcht virtuelle Server

In: T-Home | Autor: Stefan | Keine Kommentare »

Mit der neuen Produktlinie “Universal Server” hat T-Online Webhosting erstmalig Virtual Server-Tarife im Angebot. Für den Kunden steht hierbei die Flexibilität im Vordergrund:

  • Virtuelle Server bieten (nahezu) alle Funktionen eines Root Servers bei geringeren Kosten
  • Bei Bedarf können kurzfristig die Ressourcen erhöht werden
  • Die Verwaltung erfolgt über eine spezielle, einfache Software

Das Universal Server Programm von T-Online Webhosting richtet sich sowohl an kleine und mittlere Unternehmen als auch an Privatanwender. Wer einen vServer mieten möchte, stellt höhere Ansprüche an die eigene Homepage oder möchte einen Datenbankserver oder Mailserver einsetzen. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit besteht im Betrieb eines Dateiaustauschservers für geschäftliche oder z.B. vereinsinterne Zwecke.

Wie bei Virtual Servern üblich, wird jedem Kunden ein fest definierter Anteil des Hauptspeichers (RAM) zugewiesen. Wird kurzfristig mehr Hauptspeicher benötigt, teilt das System dem Kunden automatisch mehr RAM zu, sofern die Gesamtauslastung des Servers dies zulässt.

Besonders hervorzuheben sind Sicherheit und Performance der T-Online vServer: Alle Server sind im Hochleistungs-Rechenzentrum der Deutschen Telekom mit direkter Anbindung an den Backbone der Telekom untergebracht. Als Betriebssystem dient das insbesondere im deutschen Sprachraum beliebte freie Betriebssystem Suse Linux in der Version 11.1. Ein Raid 5 Festplattenverbund sorgt für hohe Datensicherheit und schnellen Zugriff auf die gespeicherten Daten. Administriert wird der Server über Plesk (Version 9.2) - eine grafische Benutzersoftware, die auch für Einsteiger eine leichte Konfiguration ermöglicht.

Wie bei Virtual Servern üblich ist in den Universal Server Tarifen eine .de Domain sowie - je nach gewähltem Tarif - eine bis vier IP-Adressen enthalten. Bis zu 10 Domains lassen sich insgesamt gleichzeitig nutzen. Beim T-Online Universal Server Starter sind 512 MB RAM fest zugesichert, bis auf 1.024 MB RAM kann der Speicher dynamisch erhöht werden. 30 GB Festplattenplatz und 1.500 MB Trafficvolumen bieten ein Polster für eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Mit 17,95 € pro Monat ist der Tarif dabei günstiger als viele Webhosting-Pakete.

Muss der Server höhere Ansprüche erfüllen, stehen mit dem T-Online Universal Server Basic und dem T-Online Universal Server Professional zwei weitere Tarife zur Auswahl: Im Professional Tarif stehen dem Nutzer jederzeit 2.048 MB RAM zur Verfügung, bei Bedarf können bis zu 5.120 MB RAM dynamisch zugewiesen werden. 50 GB Festplattenspeicher und 3.000 MB Trafficvolumen bieten viel Raum für den täglichen Einsatz. Mit monatlichen Kosten von 53,95 € aber auch deutlich höher.
Für alle Tarife wird eine einmalige Einrichtungsgebühr in Höhe von 49,95 € fällig und bei Überschreiten des Trafficlimits werden pro angefangenem GB je 0,49 € berechnet.

Wir meinen: Der Trend geht ganz klar zu größeren und vor allem flexibleren Hosting-Lösungen. Virtual Server stechen hier besonders hervor. Bei einem relativ geringen Preis bieten sie viel Raum für eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten, ohne die recht hohen Kosten für den Einsatz eines eigenen Root Servers.
Wer auf einen besonders sicheren und performanten Anbieter setzen will, für den sind die neuen Tarife von T-Online Webhosting sicherlich eine interessante Alternative. Wer mit einem geringeren Budget einen virtuellen Server mieten möchte, der ist evtl. woanders besser aufgehoben.


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Host Europe verbessert Virtuelle Server-Tarife

In: Host Europe | Autor: admin | Keine Kommentare »

Der Kölner Webhosting-Provider Host Europe hat seine Tarife im Bereich virtuelle Server komplett überarbeitet und sowohl hinsichtlich Leistung als auch Preis deutlich verbessert. Darüber hinaus bieten zwei neue High-Performance Pakete bis zu 8.192 MB garantiertem Arbeitsspeicher (RAM) für besonders anspruchsvolle Anwender. Allerdings sind diese Pakete preislich auch durchaus mit einem Root Server zu vergleichen.

Die beiden neuen Pakete Host Europe Virtual Server MAX2 und Host Europe Virtual Server MAX3 bieten die folgende Ausstattung:

  Virtual Server MAX2 Virtual Server MAX3
RAM (garantiert) 6.144 MB 8.192 MB
RAM (maximal) 12.288 MB 16.384 MB
Festplatte 150 GB 250 GB
IP Adressen 1 1
Preis/Monat (Linux) 49,99 EUR 69,99 EUR

Beide Tarife sind sowohl für Linux als auch für Windows (zzgl. 5,- EUR/Monat) sowie wahlweise mit einer Vertragslaufzeit von 1 Monat oder 12 Monaten erhältlich. Die einmalige Einrichtungsgebühr in Höhe von 19,99 EUR entfällt wie zu erwarten nur bei einer Vertragsbindung von 12 Monaten.

Aber auch für die anderen Tarife der Produktreihe Virtual Server von Host Europe bringt das Update erweiterte Festplattenkapazitäten und zum Teil reduzierte Preise. So bietet z.B. der Host Europe Virtual Server Linux XL jetzt 60 GB (statt bisher 40 GB) Festplattenspeicher und kostet nur noch 16,99 EUR/Monat - eine Ersparnis von immerhin 3 EUR/Monat.

Zu guter Letzt bietet Host Europe seinen Neukunden ab sofort die Möglichkeit, im Rahmen einer sog. “Zufriedenheitsgarantie” seine virtuellen Server 30 Tage lang ohne Kosten und Risiko zu testen: Bei einer Laufzeit von 12 Monaten kann dabei der Vertrag im ersten Monat täglich gekündigt werden. Die Berechnung der ersten Monatsgebühr erfolgt erst nach Ablauf der Testzeit von 30 Tagen.

Hier finden Sie den aktualisierten Tarifüberblick für den Provider Host Europe.


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Dynamic Cloud Server: 1&1 Webhosting mit neuer Server-Technologie

In: 1&1 | Autor: admin | Keine Kommentare »

Das Thema “Cloud Computing” ist bereits seit mehreren Jahren in aller Munde. Dabei werden ehemals kosten- und arbeitsintensive Applikationen nicht mehr lokal auf dem Rechner des Users sondern auf Zentralservern im Internet ausgeführt. Die Bezahlung erfolgt dabei ausschließlich nutzungsabhängig, so dass Anwender flexibel auf kurzfristig erhöhte oder reduzierte Anforderungen reagieren können.

Jetzt startet 1&1 Webhosting als erster Provider in Deutschland ein neuartiges Server-Modell auf Grundlage von Cloud Computing. Kunden des sog. “Dynamic Cloud Server” kommen dabei in den Genuss einer großen Flexibilität da sie bei Bedarf Arbeitsspeicher (RAM), Prozessorleistung oder Festplattenspeicher nahezu beliebig zu- oder abbuchen können.

Der Server ist damit grundsätzlich geeignet u.a. für professionelle Anwender, die z.B. aufgrund einer Werbekampagne zeitweise ein erhöhtes Zugriffsvolumen haben, aus Kostengründen aber nicht dauerhaft einen dedizierten Server mieten möchten.

Das Angebot ist wahlweise mit Linux oder Windows (für 10,- EUR extra pro Monat) als Betriebssystem verfügbar, man kann sogar monatlich das Betriebssystem wechseln.
Technisch basiert der 1&1 Dynamic Cloud Server auf der Virtualisierungsplattform XEN. Die virtuellen Prozessorkerne der Multikern- Opteron-2352-CPUs von AMD bieten jeweils bis zu 2,0 GHz Rechenleistung. Außerdem sind jeweils eine Domain Registrierung, eine IP-Adresse, 100 Postfächer auf dem 1&1 Mailsystem sowie unbegrenztes Datenvolumen enthalten. Zusätzliche IP-Adressen, Domains und weitere Funktionen können optional hinzugebucht werden

In der Grundausstattung für monatlich 39,99 EUR (Linux-Variante) umfasst der 1&1 Dynamic Cloud Server einen CPU, 100 GB Festplattenspeicher und 1 GB RAM. Ein zusätzlicher Prozessorkern, 1 GB Arbeitsspeicher und 100 GB Festplattenspeicher kosten je 5,- EUR/Monat. Unbegrenzter Traffic ist bis auf Weiteres im Rahmen einer Aktion inklusive.

Attraktiv ist das Angebot auch mit Blick auf die Vertragslaufzeit: Anstatt der sonst üblichen Mindestbindung von 24 Monaten ist der 1&1 Dynamic Cloud Server auch ohne Vertragslaufzeit (monatliche Kündigungsmöglichkeit) verfügbar. Wer sich allerdings für ein Jahr binden kann wird dafür von 1&1 mit einem Guthaben von 60,- EUR belohnt.

Unsere Meinung: Mit dem Dynamic Cloud Server bietet 1&1 seinen Kunden hohe technische Leistung und maximale Flexibilität ohne langfristige Vertragsbindung. Wer einen eigenen Server mieten möchte und sich nicht sicher ist ob vServer oder dedizierter Server richtig sind sollte auf jeden Fall auch einen Blick auf den Dynamic Cloud Server werfen.


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Augen auf beim Domainverkauf: Betrug mit Domainbewertungen

In: Rund um die Domain | Autor: admin | 1 Kommentar »

Als Inhaber zahlreicher ungenutzter Domain Registrierungen habe ich mich vor kurzem entschlossen, einige davon auf der Domain-Handelsplattform Sedo zum Verkauf anzubieten. Nur wenige Tage später erhielt ich bereits eine erste diesbezügliche Mail, allerdings nicht über das System von Sedo sondern an die im Whois hinterlegte Kontaktadresse einer der Domains.

Inhalt der englischsprachigen Nachricht: Man sei professionell im Handel mit Domains und Web-Projekten tätig und an einer der zum Verkauf anstehenden Domains interessiert. Ich möge doch bitte eine entsprechende Preisvorstellung übermitteln. Inhalt und Aufmachung der Mail waren durchaus seriös, lediglich die zur Absender E-Mail gehörende Website (thedomaininvestors.com) machte mich etwas stutzig, da keine eigenen Inhalte hinterlegt waren sondern auf eine eher schlecht gemachte Affiliate-Seite zum Thema Webhosting weitergeleitet wurde.

Ich schrieb zurück und teilte dem “Interessenten” mit, dass ich keine feste Preisvorstellung für die betreffende Domain Registrierung hätte. Ich bat vielmehr um die Abgabe eines Angebotes. Dieses kam dann auch wenige Stunden später in folgender Mail:

Betrugsversuch Domainverkauf

Nach Durchsicht dieser Nachricht dämmerte es mir so langsam: Das Angebot von 5.000 USD war für die betreffende Domain völlig überzogen und hatte offensichtlich nur den Zweck, das Interesse beim Verkäufer zu wecken und diesen zur Bestellung einer kostenpflichtigen Domainbewertung bei einem der genannten Anbieter zu bewegen. Um den Umsatz zu maximieren wird mehrfach darauf hingewiesen, dass ein manuell erstelltes Gutachten (ab ca. 50 USD) erforderlich sei. Günstigere Anbieter würden angeblich mit automatisierten Prozessen arbeiten und seien deswegen nicht akzeptabel.

Eine kurze Recherche in den Sedo FAQ’s bestätigte meine Einschätzung, denn dort ist die Masche offensichtlich seit längerem bekannt und es wird gleichsam gewarnt: Wer auf das verlockende Angebot eingeht und dem “Interessenten” die gewünschte Bewertung vorlegt kann davon ausgehen, nie wieder von diesem zu hören.

Fazit: Auch wenn es verlockend sein mag, beim Verkauf von Domains die Provision der Handelsplattformen zu sparen und sich direkt mit einem Interessenten zu einigen, so birgt diese Vorgehensweise erhebliche Risiken. Die komplette Abwicklung über die Plattform bietet dank der verschiedenen Sicherheitsmechanismen den besten Schutz vor Betrügern, finanziellen Verlusten oder Problemen beim Providerwechsel. Auch offensichtlich überhöhten Angeboten, die eine kostenpflichtige Vorleistung erfordern, sollte man mit einer gesunden Portion Skepsis entgegnen und sich umfassend informieren.


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.eu-Domains mit Umlauten gestartet

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Seit ihrem Start im April 2006 sind bereits ca. 3 Millionen .eu Domain Registrierungen konnektiert worden. Die europäische Top-Level-Domain ist damit zu einer weiteren großen Erfolgsgeschichte im internationalen Domaingeschäft geworden.

Seit dem 10. Dezember ist es nun in 27 europäischen Staaten endlich möglich auch .eu.-Domains mit Umlauten zu registrieren. Der Startschuss (im Fachjargon auch als “Landrush” bezeichnet)
erfolgt im Anschluss an eine mehrwöchige Vorbereitungphase in der lediglich Vormerkungen bei den offiziellen EURid Registrierstellen abgegeben werden konnten.
EURid (European Registry of Internet Domain Names) verwaltet die .eu-Domains im Auftrag der Europäischen Kommission.

Mit der neuen Regelung können nicht nur deutsche Umlaute sondern z.B. auch griechische oder kyrillische Schriftzeichen als Bestandteil der Domain registriert werden.
Trotzdem war das Interesse an den neuen Domains in Deutschland am größten, danach folgten die Tschechische Republik und Frankreich. Die zehn ersten Registrierungen kamen alle aus
Deutschland, dazu gehören Domains wie ärzte.eu, börse.eu oder flüge.eu.


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Deutsche Telekom übernimmt Strato Webhosting

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Der seit Juli zum Verkauf stehende Webhosting-Provider Strato geht an die Deutsche Telekom. Vorbehaltlich der Zustimmung durch das Kartellamt wird der ehemalige Staatskonzern, der unter der Marke T-Online Webhosting bereits mehrere hunderttausend Domain- und Webhosting-Kunden hat, damit zum zweitgrößten Webhoster Deutschlands.

Der Kaufpreis beträgt nach Angabe des Strato Mutterunternehmens freenet 275 Millionen Euro und ist damit deutlich niedriger als der ursprünglich angestrebte Erlös von 300 - 400 Millionen Euro. Die Übernahme von Strato Webhosting sowie deren Rechenzentren wird in bar bezahlt. Ob die Marke Strato erhalten bleibt - wovon auszugehen ist - wurde bislang nicht bekannt.

Neben der Deutschen Telekom waren Marktführer United Internet mit seiner Hosting-Tocher 1&1 Webhosting sowie ein Finanzinvestor (Neudeutsch: Heuschrecke) als mögliche Käufer von Strato gehandelt worden. Aus Kundensicht ist die Übernahme durch die Telekom sicherlich zu begrüßen, da daduch eine (quasi) Monopolstellung von 1&1 auf dem deutschen Markt für Webhosting und Domain Registrierungen verhindert wurde. Vielleicht gelingt es dem neuen Eigentümer sogar die bei Strato in der Vergangenheit regelmäßig aufgetretenen Schwierigkeiten im Kundensupport sowie der technischen Performance in den Griff zu bekommen.


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DENIC macht den Weg frei für neue .de Domains

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Wie die DENIC heute bekannt gegeben hat werden ab dem 23. Oktober zahlreiche Beschränkungen bei der Registrierung von .de Domains aufgehoben. Dies bedeutet, dass in Zukunft auch ein- und zweistellige Domain Registrierungen sowie reine Zifferndomains konnektiert werden können. Außerdem sind in Zukunft u.a. auch Kfz-Kennzeichen als Domain möglich.

Die DENIC (Deutsches Network Information Center) als Vergabestelle für .de Domains zieht damit die Konsequenzen aus dem sogenannten “VW-Urteil”. Der VW-Konzern hatte im letzten Jahr vor dem OLG Frankfurt einen Anspruch auf die zweistellige Domain vw.de durchgesetzt. VW stützte sich in seiner Argumentation auf das Wettbewerbsrecht und beklagte eine Benachteiligung gegenüber Konkurrenten wie BMW. Während deren Marke unter www.bmw.de für jedermann im Internet erreichbar sei, führe die Eingabe von www.vw.de lediglich zu Enttäuschungen beim Nutzer.

Angesichts der Tatsache, dass gerade kurze und einprägsame Domains mittlerweile einen enormen finanziellen Wert haben, wird die Vergabe der wenigen neuen .de TLDs mit Spannung erwartet. Das entsprechende Registrierungsverfahren startet bereits am 23. Oktober um 9 Uhr deutscher Zeit und läuft nach dem “First come - first served” Prinzip. Dies bedeutet, dass Webhosting-Provider Vor-Registrierungen für die neuen Domains sammeln und ab dem Start der Einführungsphase elektronisch übermitteln können. Dabei werden maximal 4 Anträge von jedem Provider pro Minute angenommen. Wer in diesem Verfahren zuerst seinen Anspruch an einer Domain Registrierung anmeldet erhält auch automatisch den Zuschlag.

In diversen Internetforen und einschlägigen Blogs wurde schon heftige Kritik an dem Vergabeverfahren sowie dem Verhalten diverser Marktteilnehmer geübt. In der Tat scheinen die Chancen auf die Registrierung einer der neuen .de Domains für einen normalen Webmaster gegen Null zu tendieren.

Auf evtl. Markenrechte wird bei diesem Vergabeverfahren keine Rücksicht genommen. Da aber viele der neu zu vergebenen Domains (zumindest vielleicht) markenrechtlich geschützt sind wird mit einer Klagewelle im Anschluss an die Erstregistrierung gerechnet. Bei so manchem Domain-Profi könnte daher die Euphorie nach erfolgreicher Registrierung sehr bald einer großen Ernüchterung weichen.


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Power-Netz bietet Shop-Hosting mit Magento

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Der Provider Power-Netz aus Bad Gandersheim bietet ab sofort ausgewählte Webhosting-Tarife inklusive 1-Klick-Installation für die beliebte Open-Source eCommerce-Lösung Magento an.

Ein eigener Online Shop kann jetzt bei Power-Netz wahlweise mit Magento oder osCommerce erstellt werden. Während sich die weltweit beliebteste Plattform osCommerce auch an eCommerce-Einsteiger richtet, ist Magento mit einer unbegrenzten Artikelzahl eher für anspruchsvolle und umfangreiche Business Shops geeignet.

Vom Funktionsumfang her kann Magento nach Auffassung vieler Experten auch mit sehr teuren kommerziellen Enterprise-Shopsystemen mithalten. Die Plattform bietet u.a. Multi-Shop- und Multi-Site-Fähigkeit, ein integriertes Content-Management-System, vorinstallierte Suchmaschinenoptimierung, Newsletter-System und Wunschliste u.v.m.

Sowohl osCommerce als auch Magento können bei Power-Netz - analog zu den 1-Klick-Applikationen vieler anderer Provider - ohne Vorkenntnisse schnell und einfach auf dem Webspace des Kunden installiert werden. Die erforderliche MySQL-Datenbank wird automatisch im Hintergrund mit installiert.

Die Nutzung des bekanntermaßen sehr leistungshungrigen Magento-Systems ist mit den Webhosting-Tarifen Power-Netz Profi S und Power-Netz Profi XL dank dedizierter Systemressourcen problemlos möglich. osCommerce ist diesbezüglich wesentlich anspruchsloser und kann deshalb bereits ab dem Tarif Power-Netz Privat S genutzt werden. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden System-Lizenzen variiert in Abhängigkeit vom gewählten Hosting-Tarif zwischen 1 und 10.

Unsere Meinung: Open-Source Anwendungen sind - u.a. wegen der weltweiten Entwickler-Community sowie der regelmäßigen Updates - eine interessante Alternative zu den kostenpflichtigen Shop-Lösungen, z.B. auf Basis von ePages oder GS Shopbuilder. Trotz der verhältnismäßig einfachen Installation via 1-Klick sollte man allerdings nicht glauben, ein Profi-Tool wie Magento Commerce ohne eigene Programmierkenntnisse sinnvoll einsetzen zu können.


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Strato Webhosting registriert 13-millionste .de Domain

In: Rund um die Domain | Autor: admin | Keine Kommentare »

Die Zahl der registrierten .de Domains steigt unaufhaltsam weiter: Der zum Verkauf stehende Berliner Provider Strato Webhosting konnektierte vor kurzem mit gallery-december.de die 13-millionste .de Domain seit ihrer Einführung im Jahre 1986.

Die .de Domain ist damit die zweitpopulärste Länderkennung weltweit, über noch mehr Einträge verfügt lediglich die chinesische .cn Domain Registrierung sowie die nicht längerbezogene Top-Level-Domain (TLD) .com, die weltweit für kommerziell betriebene Websites verwendet wird. 

Man unterscheidet diesbezüglich die sogenannten CCTLD’s (”Country code Top-Level-Domains”) wie z.B. .de oder .cn sowie die längerübergreifend verwendeten GTLD’s (”Generic Top-Level-Domains”) wie .com oder .net.

Als ausschlaggebende Faktoren für den großen Erfolg der deutschen TLD gelten die schnellen und einfachen Prozesse - welche über das Deutsche Network Information Center (DENIC) abgewickelt werden - sowie die vergleichsweise geringen Kosten. Aktuell werden jeden Tag ungefähr 3.000 .de Domain registriert, das entspricht mehr als zwei neuen Domains pro Minute.


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