In: 1blu | Autor: Stefan | Keine Kommentare »
1blu hat den Konkurrenten Greatnet übernommen. Damit verstärkt sich die Konsolidierung im Hosting Markt. Greatnet.de soll dabei ebenso wie die Marke evanzo als eigenständiges Unternehmen unter dem Dach von 1blu bestehen bleiben.
Mit den mehr als 40.000 Greatnet Kunden steigt die Kundenanzahl aller unter dem 1blu-Dach vertretenen Unternehmen auf 300.000. Von den Kundenzahlen der Branchenriesen 1&1 und Strato ist 1blu allerdings noch weit entfernt.
Während die Übernahme auf die großen Webhoster nahezu keine Auswirkungen haben dürfte, geraten die mittelgroßen Unternehmen damit weiter unter Druck. Mit größerer Marktmacht gehen bessere Einkaufskonditionen, der Möglichkeit der gemeinsamen Entwicklung von Innovationen sowie die zentrale Prüfung bei Betriebssystems- oder sonstigen Updates wie PHP und MySQL einher. Mittelfristig könnte dies günstigere Preise im Vergleich zum Wettbewerb bedeuten.
Am Ende könnte eine weitere Konsolidierung des Webhosting Marktes stehen.Bei steigendem Kostendruck könnten Provider gezwungen sein, ihrerseits Konkurrenten aufzukaufen oder selbst zum Übernahmekandidaten zu werden.
Interessant wird die Frage sein, ob sich die Übernahme von Greatnet auf die Produkt- und Servicequalität auswirken wird. Benutzer bewerten u.a. auch bei uns die Provider 1blu und Greatnet sehr unterschiedlich. Es bleibt abzuwarten, ob diese Einschätzung unverändert bleibt oder eine Annäherung der Service-Level in positiver oder gar negativer Richtung erfolgt.
Ebenso bleibt abzuwarten, inweiweit 1blu auch bei der Produktpalette auf gemeinsame Produkte setzt. So bietet z.B. evanzo seit einiger Zeit „vServer powered by 1blu“ an. Vielen Kunden stellt sich in so einem Fall die Frage, ob es nicht so einem Fall die Frage, warum sie den Tarif nicht direkt bei 1blu bestellen. Außerdem lenkt ein solches Angebot die Aufmerksamkeit der Benutzer auf die Unternehmenszugehörigkeit der Tochter. Gerade bei unterschiedlicher Wahrnehmung der Unternehmensqualitäten oder Unterschieden in der Selbstwahrnehmung der Kunden sind auch negative Effekte wie kompletter Providerwechsel nicht auszuschließen.
So passt es vielleicht auch in ins Bild, dass die Übernahme bei 1blu mit einer Pressemitteilung verkündet werden. Bei Greatnet findet sich (noch) kein Hinweis auf den neuen Inhaber auf der Homepage. Einzig auf Twitter wurde auf einen externen Artikel über den Verkauf verwiesen.
Wie sehen Sie die Übernahme von Greatnet durch 1blu? Welche Auswirkungen sehen Sie auf die deutsche Webhosting-Landschaft?
In: 1blu | Autor: Stefan | Keine Kommentare »
Nur im April 2010 bietet der Berliner Provider mit dem Webhosting-Tarif 1blu Homepage X-Power einen Webhosting-Tarif zum Kampfpreis von 2,69 Euro im Monat an.
Mit 3.500 MB bietet der Tarif für seine Preisklasse sehr viel Speicherplatz. Allein für die Domain Registrierung der 2 Inklusivdomains zahlen Kunden bei anderen Providern (oder bei anderen Tarifen von 1blu) oftmals mehr. Modernes PHP5, Perl, Python und bis zu 8 MySQL-Datenbanken ermöglichen moderne Web-Applikationen. Blogs, Content-Management-Systeme oder auch Galerien können über den 1blu-Autoinstaller bequem mit einem Klick installiert werden. So wird es auch Einsteigern ein leichtes, eine private Homepage zu erstellen. Wichtig ist natürlich ebenfalls der Datentransfer (Traffic), welcher komplett inklusive ist.
Die Kunden können auf ihren Webspace nicht nur wie allgemein üblich per FTP, sondern wie bei 1blu die Regel, auch per SSH zugreifen.
In puncto Emails bietet der Tarif ebenfalls viel: bis zu 300 Email-Konten (POP3 oder IMAP) können eröffnet werden. Alle Konten können insgesamt 25 GB Email-Speicherplatz belegen.
Die Vertragslaufzeit des Tarifs beträgt 6 Monate, bei einem Monat Kündigungsfrist. Eine Einrichtungsgebühr wird nicht fällig. Für Interessenten ist Eile geboten, denn 1blu bietet den Tarif 1blu Homepage X-Power nur im April 2010 an, will den niedrigen Preis aber dauerhaft garantieren. Interessenten sollten aber daran denken, dass wie bei 1blu üblich die Kosten für die vollen 6 Monate zu Beginn der Vertragslaufzeit per Lastschrift eingezogen werden.
Offen bleibt, wie viele Kunden 1blu auf einen Server legen wird. Je nach Zahl der Kunden kann es hier bei hoher Auslastung des Servers zu Performance-Problemen kommen. Sollten dann tatsächlich Probleme auftreten oder der Preis später doch deutlich erhöht werden, steht evtl. ein Umzug zu einem anderen Provider an, welcher nicht immer reibungslos erfolgt. Dieses Risiko besteht allerdings immer, unabhängig vom gewählten Webhoster.
Wir meinen: Mit dem Tarif 1blu Homepage X-Power bietet der Berliner Provider viel Leistung für wenig Geld. Jedoch zeigt bereits die auf einen Monat begrenzte Verfügbarkeit, dass hier mit einem Kampfpreis um neue Kunden geworben wird. Der beste Preis nützt allerdings nichts, sollte die Leistung nicht stimmen. Interessenten sollten sich nicht allein von dem günstigen Preis und der begrenzten Verfügbarkeit leiten lassen, sondern trotzdem genau prüfen, welcher Tarif bei welchem Provider für sie der Richtige ist.
Auf unserer Übersichtsseite zum Provider 1blu können sie Informationen zu diesem und allen weiteren Tarifen abrufen.
In: 1blu | Autor: Stefan | Keine Kommentare »
Der Berliner Provider 1blu erweitert sein vServer-Angebot um einen neuen Tarif für Einsteiger. Ab sofort steht der Tarif 1blu-vServer A zur Verfügung. Für 9,90 Euro im Monat garantiert 1blu dem Kunden 1 GB Hauptspeicher, bei Bedarf und verfügbaren Ressourcen können können dem Kunden kurzfristig insgesamt 2 GB zugeteilt werden. 25 GB Festplattenspeicher bieten ausreichend Platz für die Bedürfnisse von Einsteigern. Auf einem separaten Server stehen weitere 25 GB für Backups zur Verfügung. Für den Datentransfer stehen pro Monat 4.000 Gigabyte Traffic zur Verfügung. Hier liegt vermutlich auch die Schwachstelle des 1blu-vServers A. Bei datenintensiven Anwendungen sind 4.000 GB schnell aufgebraucht, die bisherigen Tarife bieten mit ihrer Datenflatrate größere Sicherheit.
Wie bei vServer-Tarifen üblich ist auch eine Domain im Tarif enthalten, der Kunde hat hier die Wahl zwischen den Domainendungen /de/com/net/org/info/name/biz/eu/at Den Rechenkern der Server stellen energieeffiziente 8-Kern-Prozessoren von AMD der Serie Shanghai.
Die Kunden können das installierte Betriebssystem selbst wählen: insgesamt 9 Linux-Distributionen (u.a. Suse Linux, Ubuntu, CentOS und Debian) stehen zur Wahl. Administriert wird der vServer über die Administrationssoftware Plesk, in der bis zu 30 Domains eingerichtet werden können.
Sollten Probleme mit dem Server auftreten, kann der vServer jederzeit neu gestartet oder das Betriebssystem neu installiert werden. Per TUN/TAP-Device ist eine Einbindung des vServers in ein Virtual Private Network (VPN) möglich.
Bei einer dreimonatigen Vertragslaufzeit fallen einmalig 9,90 Euro Einrichtungsgebühr ein. Wird ein Vertrag über volle 12 Monate abgeschlossen, entfällt die Einrichtungsgebühr.
Für höhere Ansprüche bei denen der Einsteiger-Tarif 1blu-vServer A nicht ausreicht, stehen die bereits bekannten vServer-Tarife zur Verfügung. So bietet der 1blu-vServer L mit 30 GB nur geringfügig mehr Festplattenspeicherplatz, unlimitierter Datenverkehr (Traffic) machen den Tarif aber für alle Anwendungen mit hohem Datenaufkommen interessant. Die erweiterten Leistungen schlagen sich allerdings auch im Preis nieder, der 1blu-vServer L kostet monatlich 14,90 Euro, zuzüglich der einmaligen Einrichtungsgebühr bei dreimonatiger Vertragslaufzeit.
Ist deutlich mehr Leistung notwendig, sollte zu den Tarifen 1blu-vServer XL oder XXL gegriffen werden. Diese Server laufen auf leistungsstärkeren 12-Kern-Prozessoren von AMD der Serie „Istanbul“. Beim Hauptspeicher werden 2 bzw. 4 GB garantiert, als Festplattenspeicher werden 50 bzw. 100 GB angeboten. Für den Tarif 1blu-vServer XL werden 24,90 Euro pro Monat fällig, beim Tarif 1blu-vServer XXL bereits 39,90 Euro im Monat. Spätestens hier muss man sich genau überlegen, ob ein vServer noch angemessen ist, oder ob nicht die Miete eines dedizierten Root Servers das Mittel der Wahl ist.
Wir meinen: 1blu legt mit dem Tarif 1blu-vServer A einen für interessanten Tarif mit einer ausgewogenen Mischung aus Leistung und Preis vor. Einziges Manko ist das Traffic-Limit. Preisfüchse können bei anderen Providern noch günstigere Angebote finden, müssen die Angebote dann aber gut auf die angebotenen Leistungen prüfen.
In: 1blu, Lycos Webhosting, Strato | Autor: admin | Keine Kommentare »
Angesichts der bevorstehenden Einstellung der Aktivitäten von Lycos Webhosting kämpfen die verbleibenden Mitbewerber um die geschätzt 50.000 Kunden, die jetzt einen neuen Webhosting-Provider benötigen.
Offizieller Partner von Lycos ist dabei der Berliner Provider Strato Webhosting: Alle Lycos Kunden erhielten in den vergangenen Tagen per Mail ein entsprechendes „Vorzugsangebot“: Dieses besteht im Wesentlichen darin, dass durch Angabe der Zugangsdaten von Lycos Webhosting bestimmte Kundendaten zur Vorbereitung des Providerwechsels automatisch an Strato übertragen werden.
Darüber hinaus entspricht das angebotene Paket weitgehend dem Strato-Tarif PowerPlus, allerdings kommen ehemalige Lycos-Kunden hier in den Genuss von drei Gratis-Monaten und sparen dadurch ca. 20,- EUR. Um die Kunden zu einem zeitnahen Wechsel zu bewegen winkt bis 31.12.2008 die Teilnahme an einem Gewinnspiel.
Auch ohne offizielle Vereinbarung mit Lycos wirbt Discount-Provider 1blu um die Kunden von Lycos Webhosting: Speziell für diese bietet 1blu seine Performance-Pakete sowie den Tarif Homepage ProPlus während der gesamten Mindestvertragslaufzeit von drei bzw. sechs Monaten für 0,- EUR/Monat und ohne Einrichtungsgebühr. Für den Kunden bedeutet dies eine maximale Ersparnis von 99,60 EUR.
Während die Prozesse beim Wechsel zu Strato zumindest teilweise automatisiert sind, erfolgen Providerwechsel und Rückerstattung der Gebühren beim Angebot von 1blu manuell. Der Kunde muss dazu seine aktuelle Rechnung von Lycos Webhosting vorlegen und bekommt dann die entsprechenden Monatsgebühren gutgeschrieben. Außerdem verspricht 1blu Unterstützung beim KK-Antrag sowie der Einrichtung der neuen Homepage.
In: 1blu | Autor: admin | Keine Kommentare »
Spektakuläre Übernahme auf dem deutschen Webhosting-Markt: Der Berliner Provider 1blu AG hat zum 27. Oktober die in Bremen ansässige Evanzo e-commerce GmbH gekauft. Evanzo ist seit dem Jahr 2000 als Webhosting-Anbieter auf dem Markt, 1blu ist erst vor knapp drei Jahren gestartet. Beide Unternehmen verfolgen seit Ihrem Start eine überaus aggressive Preispolitik und versuchen permanent, durch attraktive Endkundenpreise Marktanteile auf dem umkämpften deutschen Webhosting-Markt zu gewinnen. Während evanzo lange Zeit vor allem für seine überaus günstigen Domainpreise bekannt war, hat das Unternehmen in der Zwischenzeit seine Produktpalette erweitert und bietet inzwischen auch vServer und dedizierte Server an.
Innerhalb der neuen Unternehmensgruppe werden 1blu und evanzo als eigenständige Unternehmen mit separatem Produktportfolio weitergeführt. Johann Dasch, Vorstand der 1blu AG, ist ab sofort zusätzlich Geschäftsführer der Evanzo e-commerce GmbH.
Durch den Zukauf gewinnt die neue 1blu-Gruppe mehr als 50.000 Kunden mit über 200.000 Domain Registrierungen und rückt näher an die beiden Platzhirsche 1&1 und Strato Webhosting heran. Der Kauf von Evanzo stellt für 1blu nach eigener Aussage eine strategische Entscheidung dar, bei der in erster Linie die Verwirklichung der Wachstums- und Innovationspotenziale im Vordergrund steht: „Wir gehen davon aus, dass der deutsche Webhosting-Markt vor einer Konsolidierung steht. Dabei will 1blu eine aktive Rolle spielen.“ sagt Johann Dasch. „Evanzo ist eine ideale Ergänzung zu 1blu, da sich beide Marken mit ihrem Portfolio sehr gut ergänzen.“
In: 1blu | Autor: admin | Keine Kommentare »
Der Berliner Webhosting Provider 1blu hat seine vServer Tarife verbessert und lockt zusätzlich neue Kunden mit einer besonderen Preisaktion. Um die Leistungsfähigkeit der 1blu vServer auch in Spitzenzeiten zu verbessern wurden vor kurzem deren Netzwerkkapazitäten umfangreich erweitert und leistungsstarke, energieeffiziente Systemmaschinen eingesetzt. Außerdem gibt 1blu ab sofort eine RAM-Garantie ab, die je nach Tarif zwischen 200 MB und 800 MB liegt.
Für seine vServer verwendet 1blu nach eigener Aussage ausschließlich modernste, leistungsstarke AMD-Opteron Mehrprozessormaschinen mit 16-32 GB RAM. Die Maschinen stehen im ISO-zertifizierten Rechenzentrum von Equinix (ehem. IX Europe) in Frankfurt a.M.
Die nach Ansicht vieler Nutzer mangelhafte Performance der 1blu Server sowie der Kundensupport sind die am häufigsten genannten Kritikpunkte in den 1blu Kundenbewertungen. Aktuell liegt die Empfehlungsrate für 1blu bei unter 25%.
Zusätzliche Wahlmöglichkeiten und mehr Flexibilität erwarten die Kunden von 1blu bei der Auswahl des Betriebssystems: Alle 1blu vServer bieten jetzt die Wahl zwischen den fünf verschiedenen Distributionen Debian, Ubuntu, openSUSE, CentOS und Fedora Core. Diese können bei der Bestellung ausgewählt und wahlweise mit oder ohne die Verwaltungssoftware Plesk 8 genutzt werden (außer Fedora Core 6). Auch ein Wechsel des Betriebssystems ist möglich.
Obwohl 1blu seit jeher als Discounter unter den führenden deutschen Webhosting Providern gilt und mit Niedrigpreisen in den Kampf mit den Platzhirschen 1&1 und Strato Webhosting zieht, legt man bei den überarbeiteten vServer-Tarifen noch einen drauf: Bis 31. Mai entfällt bei allen vServer-Tarifen die sonst übliche Einrichtungsgebühr von 16,90 €. Zusätzlich gibt es die Tarife 1blu vServer Power und 1blu vServer Unlimited in der ersten Vertragslaufzeit von 3 Monaten für lediglich einen symbolischen Euro pro Monat. Für die Kunden bedeutet dies eine Ersparnis von insgesamt bis zu 47,70 €.