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Google bietet Page Speed Service für schnelleren Abruf der eigenen Homepage an

In: Rund um die Homepage | Autor: Stefan | Keine Kommentare »

Bereits seit einiger Zeit verkündet Google, dass die Auslieferungszeit von Webseiten Auswirkung auf die Platzierung der Inhalte in Googles Suchergebnissen hat. Wer also einen Webhosting Provider mit schlechter Anbindung oder überlasteten Servern gewählt hat, dessen Suchmaschinenplatzierung und damit Besucherzahl kann sich verringern.

In einem solchen Fall sollte so schnell wie möglich ein neuer Webhosting Provider gesucht werden. Unsere Übersicht und die Bewertungen anderer Kunden können hierbei sehr hilfreich sein.

Page Speed Service liefert Inhalte aus

Wer zusätzlich weitere Maßnahme für eine schnelle Seitenauslieferung übernehmen möchte, kann dies nun Google überlassen so Golem.de. Nach Registrierung beim Page Speed Service muss noch ein DNS-Eintrag auf die Server von Google abgeändert werden. Die Änderung von DNS-Einträgen ist ist bei einem guten Hosting Provider und einem Tarif mit mittlerem bis hohen Leistungsumfang im Regelfall ohne Probleme möglich.

Nicht alle Inhalte sind auslieferbar

Gewisse Inhalte sind nicht über die Google-Server auslieferbar. Generell sollten SSL/HTTPS-verschlüsselte Inhalte von einer separaten (Sub-) Domain ausgeliefert werden. Auch Dateien über 50 MB werden aktuell nicht unterstützt. Auch bei Streaming-Inhalten wie z.B. Musik oder Videos ist der Dienst nicht möglich. Ebenfalls nicht unterstützt werden Flash-Inhalte.

Ist der Service sicher?

Natürlich muss man Google vertrauen, wenn man den Service in Anspruch nimmt. In puncto Datensicherheit und Erreichbarkeit dürfte Google allerdings die allermeisten Webhosting Provider in den Schatten stellen.

Unter Umständen stellt die Änderung aber für Besucher ein Problem dar, die die Übermittlung ihrer Daten an Google verhindern möchten. Bei Webseiten für spezielle Benutzergruppen oder bei sensiblen Themen könnte ein Besucherrückgang die Folge sein.

Service in Testphase, Kosten im Dauerbetrieb unklar

Der Page Speed Service befindet sich noch in der Erprobungsphase. Google kündigt ausdrücklich an, dass der Dienst später kostenpflichtig sein wird. Sobald es zu einer Umstellung kommt, hat der Nutzer 30 Tage Zeit, entweder die Nutzung zu beenden oder die entsprechenden Kosten zu tragen.

Unsere Empfehlung

Für die allermeisten Webseiten, die erstellte private Homepage, kleinere bis mittlere Blogs oder Unternehmensseiten dürfte der Dienst überflüssig sein. Ein guter Webhosting Account sollte hier für eine genügend schnelle Auslieferung der Seiten ausreichen.

Nur bei nicht anders zu behebenden Geschwindigkeitsproblemen, sehr großen Seiten in hart umkämpften Umfeld oder einer langfristigen Vertragsbindung an einen ungenügenden Account stellt Google Page Speed Service eine überdenkenswerte Alternative dar.

Was halten Sie vom neuen Google Service? Werden Sie den Dienst mit Ihrer Webseite testen?


Webhosting Provider goneo und STRATO sind bereit für IPv6

In: Rund um die Homepage | Autor: Stefan | Keine Kommentare »

Die Vorbereitungen für die Einführung von IPv6, dem Nachfolger gewinnen auch in Deutschland an fahrt. War vor kurzem noch Host Europe der einzige der größeren deutschen Webhosting Provider, dessen Webhosting-Pakete und Managed Server auch per IPv6 erreichbar waren, haben nun 2 weitere Provider nachgezogen.

goneo bindet komplette Infrastruktur per IPv6 an

Pünktlich zum Welt-IPv6 Tag hat goneo die komplette Infrastruktur per IPv6 angebunden. Alle Server des Unternehmens sind zukünftig neben dem bisherigen IPv4-Protokoll auch über das neue Protokoll erreichbar.

STRATO Webhosting: 4 Millionen Domains per IPv6 erreichbar

Auch STRATO Webhosting hat den Welt-IPv6-Tag zum Anlass für die Umstellung genommen. Beim Berliner Provider wurden 4 Millionen Kundendomains per IPv6 angebunden. Auch STRATO will die Webseiten und Server seiner Kunden dauerhaft über beide Protokolle anbinden.

Branchenführer 1&1 benötigt weitere Tests

Beim Branchenführer 1&1 sieht man sich noch nicht so weit. Laut Blog des Webhosting Providers müssen noch einige Anpassungen und Tests vorgenommen werden, um eine sichere Anbindung der eigenen Server zu gewährleisten. 1&1 hat zum IPv6-Tag nur das Kundenforum, das 1&1 Blog sowie die 1&1-Webseite per IPv6 angebunden.

Die Anbindungen sind da, doch wo bleiben die Nutzer?

Mittlerweile haben also mehrere große deutsche Hoster ihre Kundenwebseiten und Server per IPv6 angebunden. Viele andere haben es (noch) nicht. Immer noch fehlt aber die Anbindung der Nutzer. Richtig in Tritt wird die Umstellung aber erst kommen, wenn die deutschen Internetanbieter ihre DSL- und Kabelkunden auf IPv6 umstellen. Die DSL-Provider geben sich bei der Umstellung aber eher noch zögerlicher als die Webhosting Anbieter.

So bleibt das Henne-Ei Problem. Ohne die Nutzer, fehlt der Druck zur Umstellung. Ohne die Anwendungen bleibt trotz Übergangsprotokollen die Umstellung schwierig. Mit dem Schritt von Host Europe, goneo und STRATO Webhosting bereiten sie sich auf die Umstellung vor. Zahlreiche kleineren Hostern werden die Erfahrungen dieses Übergangsbetriebs fehlen.


Webhosting-Grundlagen (9) – Ein Forum auf der eigenen Homepage

In: Rund um die Homepage | Autor: Stefan | Keine Kommentare »

Foren waren lange Zeit das Mittel der Wahl, um mit Besuchern der eigenen Webseite in Dialog zu treten. Diese Vorrangstellung haben Foren durch den Siegeszug der Sozialen Netzwerke in den letzten Jahren eingebüßt. Je nach Ausrichtung der Seite bzw. der Zusammensetzung der Besucher kann die Einrichtung eines Sozialen Netzwerkes sinnvoller sein.

Forum oder Soziales Netzwerk

Es gibt aber weiterhin viele Webseiten, die von einem Forum profitieren können. Vielen Besuchern missfällt die oftmals unstrukturierte oder das gruppenbasierte und damit verteilte Angebot von Beiträgen in Sozialen Netzwerken. Ein gut strukturiertes Forum kann daher immer noch das Mittel der Wahl sein. Gerade bei noch geringen Besucher- und Nutzerzahlen kann ein Soziales Netzwerk auch schlicht überdimensioniert sein.

Die Wahl des Systems

Es gibt unzählige Systeme, auf die zur Einrichtung des eigenen Forums zurückgegriffen werden kann. Die allermeisten Systeme basieren auf PHP und nutzen eine MySQL-Datenbank. Diese Kombination ist auch in den Webhosting-Paketen oberhalb der absoluten Einsteigerpakete Standard.

Vor der Entscheidung für ein System sollte es genau geprüft werden. Im laufenden Betrieb das Foren-System zu wechseln ist zwar meist möglich, trotz Datenimportierung sind gerade Anfänger von einem solchen Vorgang aber überfordert. Wichtige Fragen sind z.B.: Wie gut läuft die Installation? Wie übersichtlich sind die Kontrollelemente sowohl für Nutzer als auch für Moderatoren und Administratoren? Gibt es Erweiterungen und Design-Templates? Können auch eigene Veränderungen vorgenommen werden? Sind zugangsbeschränkte Foren möglich (z.B. für die Adminstratoren/Moderatoren oder spezielle Benutzergruppen)?

Vorschlag 1: Ein eigenständiges Forum: phpBB3

Die Forensoftware phpBB ist seit Jahren die wohl beliebteste kostenlose Foren-Software. Aktuell ist die Version phpBB3. Als komplettes Foren-System bietet phpBB eine Vielzahl von Features, die durch zahlreiche Modifikation/Erweiterungen jederzeit an den eigenen Bedarf angepasst werden kann. Die Einrichtung ist dabei denkbar einfach: die Archivdatei (sowie ggf. ein Sprachpaket) wird auf der Homepage heruntergeladen, entpackt und per FTP in das gewünschte Verzeichnis auf dem Server übertragen. Danach wird die Adresse im Browser aufgerufen. Dort werden dann die Daten für den Administrator-Account und die Datenbank-Einstellungen eingetragen.

Vorschlag 2: Für WordPress-Nutzer: bbPress

Wer bereits WordPress als Blog oder Content-Management-System einsetzt sollte einen Blick auf bbPress werfen. Die Installation läuft ähnlich wie beim phpBB3 ab. Die Dateien müssen entpackt und hochgeladen werden, danach kann das Forum mit einem Installer konfiguriert werden.
Im Funktionsumfang bleibt bbPress (noch) hinter phpBB3 zurück. Dafür kann es nahtlos in die bestehende WordPress-Installation integriert werden. Auch bbPress kann über zahlreiche Plugins erweitert und modifiziert werden.

Aller Anfang ist schwer

Gerade am Anfang muss viel Zeit in ein Forum investiert werden. Je aktiver das Forum, desto ansprechender ist es für Besucher. In der Anfangszeit ist dabei der Administrator gefordert. Noch besser ist, wenn mehrere Personen zur Verfügung stehen und das Forum aktiv befüllen. Je aktueller und ansprechender die Beiträge, desto eher werden neue Foren-Mitglieder gewonnen. Wichtig ist auch eine von Anfang an klare Konzeption, welche Themen/Beiträge (nicht) erlaubt sind oder wie mit Spam oder Werbung umgegangen wird.

Fazit

Ein eigenes Forum ist natürlich nicht für jede Seite geeignet. Foren sind aber immer noch eines der besten Mittel, um Besucher dauerhaft an die eigene Seite zu binden. Wer an Feedback oder einfach gutem Kontakt zu den Besuchern der eigenen Seite interessiert ist, sollte über die Einrichtung eines Forums nachdenken, wenn er eine private Homepage erstellen will. Zu Bedenken ist aber, dass der schwierige Teil meist nicht die technische Einrichtung ist, sondern viel Zeit investiert werden muss, um das Forum „in Schwung“ zu bringen.


Mit Host Europe treffen Deutschlands Webhoster erste Vorbereitungen für IPv6

In: Rund um die Homepage | Autor: Stefan | Keine Kommentare »

Mit Host Europe hat einer der größten deutschen Provider Vorkehrungen getroffen, um seine Webhosting Angebote auch über das Internet Protokoll IPv6 erreichbar zu machen.

IPv4-Adressen werden knapp

Bisher wurde das Thema IPv6 von den deutschen Webspace Anbietern weitestgehend ignoriert – wie auch von den hiesigen DSL-Anbietern. Nachdem aber bereits im Februar gemeldet wurde, dass der letzte freie Block mit IPv4-Adressen vergeben (siehe Meldung bei golem.de), beginnt spätestens jetzt das Ende des bisherigen IPv4-Protokolls..

Die IP-Protokolle geben die Adressen vor, unter denen Rechner im Internet erreichbar sind. So löst z.B. die Domain dodisco.de auf die IPv4-Adresse 217.69.83.21 auf. Im alten IPv4-Format können bis zu 2^32 verschiedene Adressen vergeben werden. Allerdings sind große Teile z.B. für private Adressen vorgesehen oder wurden in der Anfangszeit in großen Blöcken bereits an Nutzer wie Universitäten vergeben. Mit der stark zunehmenden Zahl an Internetnutzern weltweit und mobilen Geräten wie Smartphones begannen die verfügbaren IPv4-Adressen in den letzten Jahren knapp zu werden.

Mit dem IPv6-Protokoll erhöht sich die Anzahl der verfügbaren Adressen auf 2^128. Eine Ausschöpfung des gesamten Adressraumes ist damit nahezu ausgeschlossen. Somit ist es problemlos möglich, jedem internetfähigen Gerät eine eigene, lebenslange IP-Adresse zuzuweisen.

Internet-Anbieter verzögern Umstellung

Auf dem deutschen Markt wurde die Umstellung von DSL-Providern immer wieder nach hinten geschoben, es entstand eine Art „Henne-Ei-Problem“. Da keine Nachfrage vorhanden war, wurden kaum Anwendungen auf IPv6-Basis entwickelt. Wegen fehlender Anwendungen und den Kosten für die Umstellungen ließen sich die DSL-Provider weiter Zeit.

Host Europe geht nun auf dem deutschen Webhosting-Markt voran und unterstützt als erster der größeren Provider IPv6 in den Webhosting und Managed Server Paketen. Kunden können mit wenigen Klicks im Administrationsbereich ihre Internetseiten und Domains auf IPv6 ändern. Mögliche Probleme in Web-Applikationen (z.B. bei fest einprogrammierten IPv4-Adressen in Skripten) können so frühzeitig erkannt werden.

Host Europe als drittgrößter deutscher Provider hat die beiden Branchenriesen 1&1 Webhosting und Strato damit offenbar abgehängt. Beide Provider unterstützen bisher IPv6 nur in den Root Server Paketen, bei denen die entsprechende Konfiguration vom Kunden in Eigenregie durchgeführt werden muss.

Allerdings sind die Vorteile für Host Europe-Kunden noch überschaubar. Solange noch keiner der großen Internet-Provider eine IPv6-Umstellung durchgeführt hat, liegt der Vorteil vor allem in möglicher Vorbereitung für Host Europe Kunden. Der Hoster kann aber jetzt schon wichtige Erfahrungen sammeln und kann der späteren Umstellung gelassen entgegen sehen.

Haben Sie Fragen oder Kommentare zum Thema? In den Kommentaren stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Webhosting Sicherheit: Gestohlene SSL-Zertifikate sorgen für Unruhe

In: Rund um die Homepage | Autor: Stefan | Keine Kommentare »

Browser-Hersteller und Microsoft mit Sicherheit-Updates

Browser-Hersteller wie Mozilla (Firefox) oder Google (Chrome) haben dicht gefolgt von Microsoft mehrere SSL-Zertifikate widerrufen. Laut dem Security-Advisory von Microsoft waren unter anderem die Domains login.live.com, mail.google.com, www.google.com, login.yahoo.com, login.skype.com und addons.mozilla.org betroffen. Mit den Zertifikaten wäre es möglich gewesen, sich als Inhaber der entsprechenden Seiten auszugeben und auf gefälschten Seiten z.B. Schadsoftware zu verbreiten oder die Eingaben der Nutzer zu belauschen berichtet Golem.de.

Hacker erlangte Zugangsdaten von Wiederverkäufer

Den Angaben zufolge hat ein Hacker Zugriff auf die Zugangsdaten eines Wiederverkäufers von Comodo, einem bekannten Zertifikat-Herausgeber, erlangt. Mit diesen war es ihm möglich, die gefälschten Zertifikate zu generieren.

SSL-Zertifikate werden zum sicheren Transport persönlicher Daten wie z.B. Zahlungs- oder Logindaten eingesetzt. Kein Online-Shop kommt heute ohne SSL-Zugang zur Abwicklung der Zahlungsdaten aus. Bei Shops ohne SSL-Zertifikat sinkt die Bereitschaft zur Eingabe persönlicher Daten bzw. Zahlungsdaten drastisch.

SSL-Zertifikate gewinnen an Bedeutung

Größere Communities oder Social Networks wie z.B. Facebook oder Twitter bieten heute oftmals auf Wunsch eine komplett verschlüsselte Seite an. Dies erhöht die Sicherheit enorm, da z.B. auch in offenen WLAN-Netzen keine Account- oder Sessiondaten (wie kürzlich vom Firefox-Addon Firesheep demonstriert) ausgelesen werden kann.

Gebremst wird ein möglicher „SSL-Boom“ mit eigenen Zertifikaten durch die Notwendigkeit einer eigenen IP-Adresse. Gerade bei Massen-Shared-Hosting ist eine eigene IP-Adresse ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor, den sich die Webhosting Anbieter teils teuer bezahlen lassen. Außerdem müssen für alle Subdomains (wie z.B. blog.dodisco.de) eigene Zertifikate erstellt werden. Eine Alternative stellen hier (teure) Wildcard-Zertifikate dar, mit denen mehrere oder alle Subdomains einer Domain ein Zertifikat erhalten.

Nicht verunsichern lassen: SSL-Verschlüsselung weiterhin sicher

Durch den Hacker-Angriff ist die Aufmerksamkeit erneut auf SSL-Verschlüsselung gelenkt worden. Anwender und Webmaster sollten sich allerdings nicht durch die Meldungen verunsichern lassen, so Golem.de . So lange nicht weitere gefälschte Zertifikate entdeckt werden oder ein sogenanntes „Root-Zertifikat“ gefälscht wird, mit dem sich jegliche Domains verschlüsseln lassen, sind die persönlichen Daten weiterhin sicher.

Insbesondere Seitenbetreiber oder Betreiber eines eigenen Online-Shops sollten sich eher für als gegen ein Zertifikat entscheiden, wenn sie die persönlichen Daten der Kunden und Nutzer sicher verarbeiten wollen.


Web Content Management: Drupal 7 erschienen

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Anfang Januar ist nach fast dreijähriger Entwicklungszeit das Content-Management-System Drupal in Version 7 erschienen. Zahlreiche Verbesserungen machen Drupal für einen Einsatz auf der Webseite attraktiv.

Neue Standard-Templates, Admin-Bar und semantisches Markup

Die Drupal Standard-Templates wurden überarbeitet. Das bisherige Standard-Theme Garland wird durch das neue öffentliche Theme Bartik abgelöst. Mit Seven liegt Drupal erstmals ein Theme speziell für den Adminbereich bei. Dabei ist eine Admin-Bar auch auf der öffentlichen Seite vorhanden. Das Admin-Theme wird dann als Overlay über der öffentlichen Seite dargestellt. Für die Entwicklung eines eigenen Themes bietet das integrierte Stark-Theme eine gute Anlaufstelle. In den Themes unterstützt Drupal 7 nun auch den Markierungs-Standard RDFa, der Suchmaschinen eine bessere, semantische Einordnung der einzelnen Seitenelemente (z.B. Bewertungen, Produktbilder) erlaubt.

Überarbeiteter Admin-Bereich

Auch im Admin-Bereich hat sich einiges getan. Module können direkt aus dem Admin-Bereich aktualisiert werden und müssen nicht mehr separat per FTP hochgeladen werden. Der Drupal-Kern selbst lässt sich allerdings nicht über das Interface updaten. Ein automatisches Testing-Framework erlaubt Überprüfungen der Seite z.B. nach der Installation neuer Module oder Modul-Updates.

Flexible Inhalte und mehr Funktionen

Ein wichtiger Punkt sind flexible Inhalte. Das Modul Content Construction Kit wurde in den Drupal-Kern übernommen und bietet die Möglich, individuelle Felder und Inhaltsformen anzulegen. Diese können auch in der nicht-relationalen Datenbank NoSQL abgespeichert werden. Zu den bereits überstützten Datenbankformaten gesellt SQLite hinzu.

Auch unter der Haube hat sich einiges getan. Javascript und CSS wurden entschlackt und das Caching verbessert. Verteilte Inhalte werden über eine Master-Slave-Replikation und die Unterstützung von Content-Delivery-Networks ermöglicht.

Anforderungen: Drupal 7 erfordert eine Datenbank (in Webhosting Umgebungen üblicherweise MySQL). MySQL wird ab Version 5.0.15 unterstützt, PostgreSQL ab 8.3 oder SQLite 3.x. Drupal 7 setzt PHP 5.2.4 oder höher voraus. Als Skriptspeicher/PHP-Memory müssen mindestens 32 MB, bei vielen eingesetzten Modulen besser 64 MB reserviert sein. Drupal 7 stellt somit ähnliche Speicheranforderungen wie die populäre Blogsoftware WordPress.
Vor dem Einsatz bzw. einem Update auf Drupal 7 sollte daher geprüft werden, ob der eigene Webspace auch tatsächlich die Voraussetzungen für den Einsatz erfüllt. Gerade bei billigeren Hosting-Paketen dürften hier häufig Performance-Probleme auftreten.

Wer mit einem leistungstarken Content-Management die eigene Homepage erstellen möchte, sollte sich Drupal 7 einmal genauer anschauen.


CeBIT-Leitthema Cloud Computing: Durchbruch auch im privaten Webhosting?

In: Rund um die Homepage | Autor: Stefan | Keine Kommentare »

Die CeBIT hat sich in diesem Jahr das Leitthema Cloud Computing gegeben. Schon seit mehreren Jahren schwirrt das „Buzzword“ Cloud immer wieder durch die Nachrichtenkanäle und Technik-Zeitschriften. Im Bereich des privaten Webhostings fehlten für einen Durchbruch aber noch die konkreten Anwendungen.

Cloud-Dienste haben Einzug ins tägliche Leben gefunden

Die „Cloud“ und Cloud Computing haben in den letzten Jahren stetig zugenommen. Immer mehr Funktionalitäten verlagern sich vom Desktop-PC hin zu internet-basierten Anwendungen. Mit Anwendungen wie Dropbox oder der Alternative HiDrive von Strato sind Dateien überall dort verfügbar, wo ein Internetanschluss vorhanden ist. Egal ob Office-Lösungen, Bildbearbeitung oder Musik-Streaming, für viele Menschen sind cloud-basierte Dienste aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken. Ein wichtiger Faktor war hierbei der Boom der Smartphones, der einen immer größeren Bedarf an ständig verfügbaren Diensten geschaffen hat.

Cloud Hosting ist bei professionellen Webseiten weit verbreitet

Viele große Webseiten währen ohne Cloud-basierte Dienste kaum mehr vorstellbar. Wann immer flexibel auf einen hohen Bedarf reagiert werden muss oder die Serverzugriffe im Vorfeld kaum abschätzbar sind, ist Cloud Hosting das Mittel der Wahl. Video-Portale, Streaming-Seiten und Content-Delivery-Netzwerke wären ohne Dienste wie Amazon S3 kaum vorstellbar.

Im privaten Webhosting fehlen Bedarf und Angebote

Die deutschen Webhoster haben sich bisher beim Thema Cloud Computing bzw. Cloud Hosting sehr zurück gehalten. Mit gutem Grund, denn ihre Hauptkunden sind private Homepagenutzer. Für diese fehlt der Bedarf für Cloud-basierte Dienste. Mit Strato HiDrive oder T-Online Webshare starteten Anwendungen, die den Speicherplatz des privaten PCs erweiterten bzw. Daten immer und online verfügbar machten.

Im „klassischen“ Webhosting tat sich lange nichts. Nur domainfactory bot mit der Jiffybox ein flexibles und skalierbares Angebot an. Erst im Lauf des letzten Jahres richteten sich Cloud Hosting Angebote von 1&1 und Strato an mittlere Unternehmen oder Privatanwender mit hohen Ansprüchen. Doch bei den Angeboten war die Cloud teils nur Marketing. Sowohl 1&1 als auch Strato bieten Root Server mit Reserven an. Von tatsächlichem, verteilten Cloud Hosting kann keine Rede sein.

Cloud Hosting im privaten Bereich noch Zukunftsmusik

In näherer Zukunft wird sich daran nichts ändern. Für Privatnutzer liegt der größte Vorteil im Verschmelzen von Desktop-PC, mobilen Geräten und Webhosting Angeboten. Bevor sich Cloud Hosting auch im Privatbereich durchsetzen kann, müssen entsprechende Anwendungen entwickelt werden. Vielleicht sind dezentrale Netzwerke wie die Facebook-Alternative Diaspora ein erster Schritt. Auf jeden Fall wird es noch einige Zeit dauern, bis Cloud Computing für die deutschen Webhoster und Webmaster größere Bedeutung erlangen wird.

Welche Meinung haben Sie zu Cloud Hosting? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Teilen Sie unsere Meinung oder sehen Sie konkrete Anwendungen?


Webhosting Software: Release Vorschau auf WordPress 3.1

In: Rund um die Homepage | Autor: Stefan | 3 Kommentare »

Aktuell bietet wordpress.org den vierten Release Candidate der verbreiteten Blog-Software WordPress an. Wir stellen einige der Neuerungen vor, die WordPress-Nutzer erwarten.

Ein wichtiger Punkt betrifft Nutzer, deren Webhoster immer noch PHP 4 auf ihren Servern einsetzen. WordPress 3.1 wird als letzte WordPress-Version die veraltete PHP-Version unterstützen. WordPress folgt hier anderen populären Websoftwaresystem wie z.B. Drupal oder Joomla. Da PHP 4 bereits seit geraumer Zeit nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt wird, sollte kaum noch ein Webhoster PHP 4 auf seinen Servern einsetzen.

Die meisten Änderungen bei WordPress 3.1 erleichtern die Arbeit im Adminbereich. So wird die interne Verlinkung erleichtert. Das Fenster zur Verlinkung wird um eine interne Suche erweitert, mit der leicht auf bereits erstellte Beiträge zugegriffen werden kann. Mit Formatvorlagen können Templates für verschiedene Beitragstypen (z.B. Galerie, Zitat) erstellt werden.

Der Admin-Bereich wurde komplett überarbeitet und ist nun AJAX-basiert. Spalten lassen sich nun sortieren oder ihre Anordnung verändern.

Ein weiteres Feature von WordPress 3.1 ist eine Admin-Bar. Administratoren und Autoren können mit der im Header eingebauten Leiste auf der gesamte Seite direkt auf Admin-Funktionen zugreifen. Die Passwort-Reset Funktion wurde entschlackt, um bei einem vergessenen Passwort schneller eine Rücksetzung zu ermöglichen.

Darüber hinaus wurden noch weitere Updates wie eine Aktualisierung des Post-Editors TinyMCE, eine Verschlankung der CSS-Dateien des Admin-Bereichs vorgenommen und ein persönliches Dashboard eingerichtet.

Keine Hoffnungen sollten sich WordPress-Nutzer auf sinkende Hardware-Anforderungen machen. WordPress benötigt ab Version 3 mindestens 32 MB PHP Memory (auf 64bit-Systemen sogar 64MB). Mit zusätzlich installierten Plugins kann dieser Speicherbedarf noch deutlich steigen. Daher sollte auch WordPress 3.1 nur in einer leistungsstarken Webhosting-Umgebung eingesetzt werden. Bei günstigen Webhosting Angeboten, bei denen sich zu viele Kunden einen Server teilen, baut sich die Seite sonst sehr langsam auf oder lässt sich überhaupt nicht aufrufen.

Vor dem Einsatz eines aktuellen WordPress-Blogs oder dem Update auf Version 3.0 bzw. 3.1 sollten Sie sich genau über ihren Hoster informieren. Unser Webhosting Preisvergleich bietet Ihnen einen Überblick über die wichtigsten deutschen Hoster und sie können zahlreiche Web Hosting Provider bewerten.


Webhosting-Grundlagen (8) – Ein eigenes soziales Netzwerk starten

In: Rund um die Homepage | Autor: Stefan | 1 Kommentar »

Soziale Netzwerke werden immer beliebter und sind auf dem besten Weg, der klassischen Foren-Community den Rang abzulaufen. Gerade jüngere Nutzer finden sich in der Teils starren Struktur von Foren nicht wieder und bevorzugen die dynamischen Gruppen und Funktionen von sozialen Netzwerken. Allein Facebook hat aktuell über 400 Millionen aktive Nutzer weltweit.

Wer ein eigenes soziales Netzwerk beispielsweise für einen Verein, eine Schule oder ein Projekt erstellen möchte, steht vor vielen Fragen. Welche Anforderungen muss mein Webhosting Paket erfüllen? Mit welchem System kann das eigene soziale Netzwerk am Besten erstellt werden?

Für ein kleineres soziales Netzwerk ist kein eigener Server notwendig. Mit einem Webhosting Tarif der mittleren Preisklasse sollte ein soziales Netzwerk bei einem guten Provider ohne Probleme gehostet werden können. Wer natürlich zum jetzigen Zeitpunkt bereits viele User bzw. Zugriffe erwartet oder weitere Projekte betreiben möchte, für den kann z.B. ein Managed Server oder Managed vServer die zukunftssichere Alternative darstellen.

Doch mit welcher Software lässt sich ein soziales Netzwerk schnell und einfach auf dem eigenen Webspace erstellen?

Grundsätzlich kann fast jede aktuelle größere Content-Management-Software zur Erstellung eines eigenen sozialen Netzwerkes verwendet werden. Je nach System können aber erhebliche Änderungen bzw. die Installation und Konfiguration vieler Plugins notwendig werden.

Es gibt aber mittlerweile auch Software, die speziell für das Hosting eines sozialen Netzwerks entwickelt wurde. So können sie mit dem auf WordPress basierenden System Buddypress mit wenig Aufwand entweder ein bestehendes Blog in ein soziales Netzwerk umwandeln oder eine komplett neue Plattform starten. Mit Elgg steht eine weitere Lösung zur Verfügung, die speziell für soziale Netzwerke im Bildungsbereich entwickelt wurde und mittlerweile in vielen Seiten zum Einsatz kommt.

Neben diesen beiden bekannten Alternativen stehen noch viele weitere Systeme zur Verfügung. Achten Sie aber darauf, dass das von Ihnen gewählte System auch auf Ihrem Webspace lauffähig ist. Gerade bei schnell wachsender Besucherzahl können sonst schnell Server oder Datenbank die Webseite ausbremsen und die Besucher frustrieren.

Haben Sie noch weitere Fragen? In den Kommentaren stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!


Web Hosting Provider bewerten und Ipod nano gewinnen

In: Rund um die Homepage | Autor: Stefan | Keine Kommentare »

Sind Sie auf der Suche nach einem Web Hosting Provider? Oder sind Sie bereits Kunde bei einem Webhoster und haben positives zu berichten? Haben Sie bereits schlechte Erfahrungen mit Ihrem alten oder jetzigen Web Hosting Provider gesammelt?

Bewertungen und Erfahrungen anderer Nutzer gewinnen bei der Entscheidung für oder gegen einen Shop, Anbieter oder ein Produkt immer mehr an Bedeutung. Laut einer Studie des IT-Branchenverbandes Bitkom informieren sich mittlerweile 55% aller Nutzer im Netz vor einer Kaufentscheidung. Jeder zweite Nutzer informiert sich über die Bewertungen anderer Kunden. Für jeden dritten Nutzer sind Erfahrungen von anderen Nutzern sogar entscheidend bei der Auswahl ders Produkts oder Dienstleisters.

Wir möchten Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Web Hosting Provider Deutschlands bieten. Bewertungen und Erfahrungen von Kunden stellen hierfür ein wichtiges Element dar. Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen im Bereich Webhosting mit uns teilen würden. Sind Sie zufrieden mit der Leistung? Sind Ihre Webseiten immer gut erreichbar? Wie gut ist der Support ihres Webhosters? Was könnte Ihr Anbieter noch verbessern? Würden Sie Ihren Webhoster anderen empfehlen?

Natürlich können Sie bei Abgabe einer Bewertung auch etwas gewinnen: unter allen abgegebenen Bewertungen verlosen wir einmal im Quartal einen Ipod nano.

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