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Webhosting-Grundlagen (I): Zugriff auf die eigene Homepage per FTP

In: Rund um die Homepage | Autor: Stefan | Keine Kommentare »

In der Reihe Webhosting-Grundlagen befassen wir uns in loser Folge mit Grundlagen des Webhostings für Webmaster. Zum Auftakt der Reihe widmen wir uns dem Zugriff auf die eigene Homepage per FTP.

Das File Transfer Protocol (im weiteren nur noch in der Abkürzung FTP) ist eines der wichtigsten Werkzeuge, wenn es darum geht eine eigene Homepage zu erstellen oder zu warten. Webmaster können per FTP Dateien anlegen oder Löschen, Verzeichnisse erstellen sowie Datei- und Verzeichnisrechte ändern. Wenn der Provider nicht die Installation von Web-Applikationen wie z.B. Blog-, Foren-, oder Content-Management-Software ermöglicht, ist FTP der übliche Weg, um Web-Software wie z.B. WordPress zu installieren.

Abgesehen von einigen Einsteiger-Tarifen enthält jeder Webhosting-Tarif den Zugriff auf den eigenen Webspace per FTP-Client. Einige Provider wie z.B. Power-Netz bieten in ihren Tarifen auch Web-FTP an. Hier können direkt über den Browser Dateien und Verzeichnisse verwaltet werden. Web-FTP-Lösungen sind in ihren Möglichkeiten allerdings oftmals eingeschränkt und nur zum Upload einzelner Dateien oder zum Zugriff von unterwegs sinnvoll.

Um per FTP Daten auf den Server zu übertragen ist ein sogenannter FTP-Client sinnvoll. Es ist aber nicht notwendig, Geld in ein kostenpflichtiges Programm investieren. Zahlreiche kostenlose und quelloffene Programme wie z.B. Filezilla bieten alle notwendigen Funktionen.
Mit diesen Programmen können auch über FTP per SSL Daten sicher verschlüsselt übertragen werden. Nicht alle Webhosting-Provider unterstützen aber diese Art der sicheren Dateiübertragung.

Nach Installation und Start des FTP-Programms öffnet sich ein Bildschirm, der zur Eingabe der FTP-Zugangsdaten auffordert. Bei Filezilla ist eine Verbindung auch über die Quickconnect-Leiste möglich. Komfortabler ist jedoch die Speicherung der Zugangsdaten im Servermanager. Bei der Speicherung der Passwörter bestehen aber auch Risiken, insbesondere wenn der PC von mehreren Personen genutzt wird.

Die meisten FTP-Clients verfügen über zwei getrennte Fenster. Meist wird links der lokale, eigene PC dargestellt, während im rechten Fenster die Dateien auf dem entfernten Server angezeigt werden. Dateien können im jeweiligen Fenster ausgewählt und herauf- bzw. heruntergeladen werden. Zu beachten ist hierbei der Umgang mit existierenden Dateien. So sollten zum Beispiel auf dem Server liegende Dateien, die in einer neueren Version als die lokale Datei vorliegen, nicht automatisch überschrieben werden. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn mehrere Personen Zugriff auf den FTP-Server haben und evtl. Überschneidungen auftreten können, z.B. wenn sie eine gewerbliche Homepage erstellen wollen.

Per Rechtsklick auf eine Datei auf dem Server können die Rechte eines Orders oder einer Datei verändert werden. Der entsprechende Menüeintrag lautet bei den meisten Programmen Datei-/ Verzeichnisrechte oder CHMOD. Dies ist insbesondere bei Unix-/Linux-basierten Servern wichtig, da hier Web-Applikationen wie z.B. WordPress oft Schreibrechte an einigen Ordnern und/oder Dateien z.B. zur Installation oder zum Upload von Dateien benötigen. Welcher Wert hier für Schreibrechte eingestellt werden muss, hängt von der Konfiguration des Providers ab. Meist muss aber der Wert 777, d.h. Write-Berechtigung für alle Gruppen gesetzt werden.

Natürlich kann ein kurzer Artikel nur einen ersten Einstieg in die Thematik bieten. Genauere Informationen bietet meist der Hilfe- bzw. Tutorial-Artikel des eigenen Webhosting-Providers.


Webhosting: Sicherheit von Web-Anwendungen wird immer wichtiger

In: Rund um die Homepage | Autor: Stefan | Keine Kommentare »

Viren, Trojaner, Phishing, Keylogger, die Liste der im Netz lauernden Gefahren ließe sich beliebig fortsetzen. Die Sicherheitsfirma Symantec meldete vor kurzem, dass mehr als 50% aller sogenannter Malware im Jahr 2009 entdeckt wurde. Laut einer Untersuchung von Google hat insbesondere sogenannte Scareware zugenommen. Diese Programme gaukeln dem Nutzer vor, sein Rechner sei mit einem Virus oder Trojaner befallen und empfehlen ein teures Programm zur Entfernung des angeblichen Schädlings.
Doch selbst wenn das entsprechende Programm entfernt wird, meldet die Scareware weitere Probleme und versucht noch weitere nutzlose Programme an den Mann bzw. die Frau zu bringen.

Mittlerweile haben die meisten PC-Nutzer akzeptiert, dass Firewall und Virenschutz unerlässlich sind. Mindestens ebenso wichtig ist das Einspielen von Updates für das Betriebssystem und populäre Programme wie Java, den Adobe Acrobat Reader oder den Flash Player.
Oftmals hapert es aber immer noch bei der Erkennung veralteter Software, so dass Updates nicht oder viel zu spät eingespielt werden.

Ebenso wichtig ist das Updaten von von Web-Applikationen wie Foren, Blog-, Content-Management-Systemen oder dem eigenen Online-Shop. Je populärer ein System ist und je häufiger es eingesetzt wird, desto attraktiver ist es für einen Angreifer. Insbesondere Nutzer von WordPress, phpBB, WBB, Joomla, Drupal oder Typo3 sollten daher stets rasch auf die aktuellste Version updaten. Gerade bei diesen Web-Anwendungen dauert es oft nur wenige Tage nach Bekanntgabe einer Sicherheitslücke, bis sogenannte Exploits zur Verfügung stehen. Mit diesen kann teilweise automatisiert nach verwundbaren Systemen gesucht und diese übernommen werden. Unter Umständen ist es dann auch möglich, auf Accounts anderer Kunden des Providers auf dem selben Server zuzugreifen, wenn dieser seine Server schlecht konfiguriert hat oder nicht aufmerksam ist.

Noch größere Verantwortung haben Webmaster, die einen eigenen virtuellen oder Root Server mieten. Hier müssen nicht nur die Web-Applikationen, sondern gleichfalls auch das System in kurzen Abständen aktualisiert werden.

Erlangt der Angreifer die Kontrolle über die eigene private Homepage oder die Unternehmenswebseite, so werden im glimpflichsten Fall Werbelinks für eigene Produktseiten in die Seite eingebaut. Im schlechtesten Fall wird versucht über ungepatchte Sicherheitslücken in Browser oder Plugins Mal- oder Scareware auf den Rechner des Homepage-Besuchers einzuschleusen.

Wird ein Befall der Webseite festgestellt, wird sie im Regelfall vom Webhosting-Provider gesperrt. Auch Google versucht befallene Webseiten zu erkennen. Gemeldete Systeme werden aus den Suchergebnissen entfernt und Besucher werden über die Browser vor dem Besuch der Webseite gewanrt. Aus ureigenem Interesse sollte jeder Webseitenprovider darauf achten, dass seine eigene Seite nicht verwundbar ist. Software, insbesondere auch Plugins wie z.B. beim Blog-System WordPress sollte mindestens alle 14 Tage, besser noch einmal die Woche auf neue Versionen überprüft werden.

Einige Webhoster wie z.B. 1&1 oder Goneo updaten bereits automatisch Web-Applikationen, die per 1-Click-Installation eingerichtet wurden. Andere Provider, wie z.B. 1blu, Greatnet oder Power-Netz sollten diesem Beispiel folgen.


Mehr Webhosting-Komfort mit 1-Click-Installationen

In: Rund um die Homepage | Autor: Stefan | Keine Kommentare »

Noch vor wenigen Jahren war die Erstellung einer privaten Homepage sehr aufwändig und nur mit HTML-Kenntnissen zu bewerkstelligen. Für Einsteiger war es unmöglich, innerhalb weniger Minuten eine eigene Homepage aufzusetzen. Einzige Möglichkeiten boten Homepage-Baukasten, die aber oft nur eine begrenzte Anpassung erlaubten. Wirklich individuelle Lösungen waren mit Homepage-Baukasten nicht zu verwirklichen. Außerdem wurden diese Lösungen bei großer Seitenanzahl immer unübersichtlicher.

Mit den Jahren entwickelte sich Foren-, Content-Management-, oder Blogsoftware immer weiter. So macht sich die Blog-Software WordPress zur Aufgabe, den Nutzern einen möglichst schnellen Einstieg in das eigene Blog zu ermöglichen. Mit Erfolg, WordPress wurde die meistgenutzte Blog-Software weltweit. Der Einsatz von WordPress ist aber nicht allein auf Blogs beschränkt. Gerade für kleine Webseiten lohnt sich der Einsatz von WordPress. Als Content-Management-System „zweckentfremdet“ ermöglicht es den schnellen Aufbau einer kleinen bis mittelgroßen privaten Homepage, Unternehmenswebseite oder Präsenz für Vereine und Initiativen.

Doch obwohl die Einstiegshürde deutlich gesunken ist, blieb immer noch die Hürde der Einrichtung der jeweiligen Software. Im Regelfall mussten Konfigurationsdateien editiert werden, die Dateien per FTP auf den Server des Provider geladen werden und Datei- und Verzeichnisrechte (CHMOD) gesetzt werden. Während geübte Webmaster dies praktisch „im Schlaf“ erledigen, stoßen Internet-Neulinge hier schnell an ihre Grenzen.

Immer mehr Provider schaffen hier Abhilfe. Aus dem Administrationsbereich des Webhosters lässt sich populäre Software mit nur einem Click installieren. Die angebotenen Anwendungen decken die Bedürfnisse typischer Homepages weitgehend ab.

So ist WordPress als Blog-Software eine Selbstverständlichkeit, meist werden auch alternative Systeme angeboten. Ebenso gehört Forensoftware wie z.B. phpBB oder WBB zum Standard. Die Verwaltung und Präsentation eigener Bilder lässt sich mittels Galeriesoftware wie z.B. Gallery2 realisieren. Auch für den Betrieb eines eigenen Online-Shops halten die meisten Webhoster Lösungen (z.B. XT-Commerce oder OS-Commerce) bereit. Für das gemeinsame Editieren von Texten und Dokumenten steht Wiki-Software wie die Wikipedia-Software Wikimedia zur Verfügung. Für gehobene Ansprüche ist bei den meisten Provider ausgereifte Content-Management-Systemen wie Typo3 oder Joomla vorhanden.

Damit fällt eine der letzten Hürden, die viele noch von der Einrichtung der eigenen Homepage oder eines eigenen Blogs abgehalten hat. Der Homepage-Betreiber muss keine Zeit mehr für die Einrichtung der Software auf dem Server des Webhosting Providers aufwenden, sondern kann direkt daran gehen, die Einstellungen der Web-Applikation anzupassen. Schnell und einfach kann ausprobiert werden, ob man mit der Software zurecht kommt oder sich nach einer eigenen Lösung umsehen muss. Binnen Minuten kann der erste Artikel der Homepage die Besucher begrüßen.

Einige Provider wie z.B. 1&1 gehen den nächsten logischen Schritt und gehen mit ihrem Service noch einen Schritt weiter. Wird Software über das Click & Build genannte System installiert, so spielt 1&1 sogar Updates des betreffenden Systems automatisch direkt nach Erscheinen ein. Der Webmaster muss sich also keinerlei Sorgen über Sicherheitslücken in der verwendeten Software machen. Dies ist umso wichtiger, je populärer – und damit gefährdeter – die verwendete Software ist.


Pflichtablieferung von Medienwerken: Webmastern drohen hohe Aufwände

In: Rund um die Homepage | Autor: admin | Keine Kommentare »

Die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) mit Sitz in Leipzig, Frankfurt am Main und Berlin hat die Aufgabe, alle Veröffentlichungen in der Bundesrepublik Deutschland zu archivieren und damit einen Beitrag zur Wahrung des Kulturerbes unseres Landes zu leisten. Soweit so gut, doch es ziehen dunkle Wolken am Horizont herauf: Am 22. Oktober 2008 trat die Verordnung über die Pflichtablieferung von Medienwerken an die Deutsche Nationalbibliothek (PflaV) in Kraft, welchen den Sammelauftrag der DNB auch um Internetpublikationen erweiterte. Da die Verordnung seitdem auf vielen einschlägigen Websites diskutiert wird, möchten auch wir deren Inhalt in zusammengefasster Form wiedergeben und kommentieren:

Die neue Regelung besagt, dass grds. alle Websites, Foren und Blogs zu archivieren sind. Davon ausgenommen sind lediglich rein private Websites sowie gewerbliche Homepages, die lediglich die Dienstleistungen und Angebote einer Firma beschreiben. Laut aktueller Rechtsprechung (z.B. in Zusammenhang mit der Impressumspflicht von Websites) ist allerdings eine Internetseite bereits dann nicht mehr als ausschließlich privat anzusehen, wenn z.B. ein Werbebanner eingebunden ist. In dem Augenblick, wo eine Homepage “themen- oder personenbezogene Informationen” enthält, ist sie für die DNB sammelpflichtig. Keine Rolle spielt in diesem Zusammenhang der Standort des Servers, auf dem die Website gehostet wird.

Für den Webmaster bedeutet dies, dass er die Inhalte seiner Website entweder per Upload oder über die Angabe einer Download-URL an die DNB zu übermitteln hat. Dies allerdings erst, nachdem alle Daten in einer genau spezifizierten Form für die Archivierung vorbereitet wurden (vom Website-Betreiber natürlich). Für Homepages, deren Größe die Grenze von 50 MB (Upload) bzw. 200 MB (Download) überschreitet – was für zahlreiche größere Homepages der Fall sein dürfte – ist die Art und Weise der Ablieferung noch nicht spezifiziert. Noch komplizierter wird es, sofern sich der Inhalt der Website ändert. Gerade auf Blogger oder Forenbetreiber kommt also ein besonders hoher administrativer Aufwand zu.

Angesichts der offensichtlichen Unzulänglichkeiten des neuen Verfahrens zeigt man sich zumindest mit Blick auf zu erwartende Verstöße gegen die neue Verordnung kulant. Da “die Entwicklung geeigneter Verfahren für den Massenbetrieb der Sammlung, Erschließung und Archivierung von Netzpublikationen…stufenweise” erfolgt, werden zum jetzigen Zeitpunkt keine Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen Webmaster angestrengt, die der Verpflichtung zur Ablieferung Ihrer Websites nicht nachkommen. Da die Bereitstellung dieser Verfahren erfahrungsgemäß noch einige Jahre dauern wird, muss man sich als Betreiber einer Homepage noch keine allzu großen Gedanken machen. Wundern darf sich man unserer Meinung nach aber über eine erneut übertrieben bürokratische Vorschrift, die der Realität des 21. Jahrhunderts in keinster Weise Rechnung trägt und ein weiteres Hindernis auf dem Weg zur verstärkten Nutzung des Internets darstellt.

Sollte die PflaV irgendwann tatsächlich einmal in der jetzigen Form umgesetzt werden, so könnte dies ein interessantes Feature für Webhosting-Provider werden: Eine integrierte Schnittstelle zur DNB würde dem Betreiber der Homepage eine Menge Arbeit sparen und wäre sicherlich ein Muss in jedem professionellen Hosting-Paket.


Impressum auf der Homepage? So vermeiden Webmaster juristische Probleme

In: Rund um die Homepage | Autor: Stefan | 2 Kommentare »

Die Frage, ob die eigene Homepage unbedingt mit einem Impressum zu versehen ist und wie dieses ausgestaltet sein muss, ist für Betreiber einer Website von großer Bedeutung. Wir erklären, für wen die Impressumspflicht gilt und welche Informationen ein korrektes Impressum enthalten muss:

Ihre Homepage muss grds. ein vollständiges und korrektes Impressum enthalten, das Ihren Namen und ladungsfähige Adresse (kein Postfach) bzw. Telefonnummer enthält. Der Name einer juristischen Person (z.B. einer GmbH) ist der vollständige Firmenname sowie der Name der Vertretungsberechtigten. Auch eine aktive E-Mail Adresse muss genannt werden. Wichtig ist außerdem die Platzierung des Impressums auf der Homepage, denn dieses muss lt. Gesetz leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein. Um Probleme auf jeden Fall zu vermeiden sollte das Impressum von jeder einzelnen Site einer Homepage mit einem einzigen Klick erreichbar sein.

Da Sie für Ihre Website verantwortlich sind, müssen Sie anderen die Identifikation Ihrer Person ermöglichen. Von dieser Pflicht sind lt. Teledienstegesetz (TDG) nur rein private Homepages ausgenommen. Der Webmaster einer privaten Homepage ist also nicht verpflichtet, auf seiner Website ein Impressum zu veröffentlichen. Es ist allerdings Vorsicht geboten, denn schon die Einbindung eines Werbebanners kann diese Einstufung als “privat” zunichte machen, ebenso wie z.B. Äußerungen über bestimmte Waren oder die Präsentation von Unternehmen.

Falls es sich bei der Website um die Seite einer juristischen Person handelt, gelten erweiterte Bedingungen. So muss ein Vertretungsberechtigter und die Registernummer sowie – soweit vorhanden – die Umsatzsteueridentifikationsnummer genannt werden. Manche Berufsgruppen wie z.B. Rechtsanwälte, Steuerberater oder Ärzte müssen weitere Informationen wie z.B. Ihre zuständige Kammer oder Aufsichtsbehörde nennen.

Ein fehlendes oder unvollständiges Homepage Impressum kann Sie bis zu 50.000 EUR kosten. Hinzu kommt die Gefahr einer wettbewerbsrechtlichen Abmahnung mit den damit verbundenen Anwalts- und evtl. Gerichtskosten. Dieses Risiko wird immer größer, da sich inzwischen zahlreiche “Anwälte” auf die Verteilung von Abmahnungen spezialisiert haben.

Zur Autorin: Franziska Hasselbach ist selbständige Rechtsanwältin in Groß-Gerau und unter anderem auf das Recht der Neuen Medien spezialisiert.


So finden Sie den richtigen Webhosting-Provider und -tarif

In: Rund um die Homepage | Autor: admin | 1 Kommentar »

Ob als Privatmann (oder -frau), Verein oder Unternehmen – an einer eigenen Homepage führt mittlerweile kein Weg vorbei. Eine solche erlaubt es Ihnen, sich selbst, Ihren Verein oder Ihr Unternehmen der ganzen Welt zu präsentieren. Wie aber kommt man zu seiner eigenen Homepage und was ist zu beachten, um das ganze kostengünstig und schnell zu erledigen und den idealen Webhosting-Provider zu finden?

Was brauche ich, wenn ich eine eigene Homepage erstellen möchte?

Sehen Sie das Erstellen Ihrer Homepage wie ein Kochrezept – die wichtigsten Zutaten dabei sind die folgenden:

- Ihre eigene Domain (z.B. www.meinname.de). Dies ist die Anschrift Ihrer Homepage und es ist wichtig, dass diese einprägsam und aussagekräftig ist. Zwar gibt es Domains nicht umsonst, aber nur mit einer eigenen Domain wird Ihre Seite auch ernst genommen. Es ist aber natürlich auch möglich, dass Sie ohne eigene Domain eine Homepage erstellen: Melden Sie sich dazu bei einem der kostenlosen Webhosting-Provider an. Sie müssen dann allerdings den Nachteil in Kauf nehmen, dass die Adresse Ihrer Website sehr lang und wenig aussagekräftig ist (z.B. http://mitglied.lycos.de/meinname). Angesichts der Tatsache, dass es eine Domain Registrierung mittlerweile ab 0,20 € pro Monat gibt, sollten Sie sich den “Luxus” einer eigenen Internet-Adresse auf jeden Fall leisten. Ausserdem sind bei fast allen grossen Homepage-Providern kostenlose Domains in den Homepage-Paketen inklusive.

Eine laufend aktualisierte Übersicht über die besten Angebote finden Sie in unserem Preisvergleich Domain Registrierung.

- Speicherplatz (auch Webspace genannt): Die Inhalte Ihrer Website müssen irgendwo gespeichert werden (wenn Sie eine Zeitung veröffentlichen möchten, brauchen Sie Papier) und daher benötigen Sie unbedingt Speicherplatz. Wieviel davon Sie brauchen, hängt von der Art und Grösse Ihrer Homepage ab. Wenn Sie eine Homepage erstellen, auf der in erster Linie Text zu sehen sein wird, so benötigen Sie nur wenig Speicherplatz, denn Textdateien verbrauchen nicht viel davon. Wollen Sie viele Fotos veröffentlichen, sieht die Sache schon etwas anders aus – rechnen Sie mit durchschnittlich mind. 50 Kilobyte (KB) für ein Foto. Möchten Sie gar eine Homepage erstellen, auf der Sie Videos oder Musikdateien anbieten, so brauchen Sie noch mehr Speicherplatz, denn eine solche Datei nimmt im Durchschnitt mind. 3 Megabyte (MB) in Anspruch.

Keine Sorge, wenn Ihnen das alles zu kompliziert klingt – in unserem Webhosting Preisvergleich haben wir die normalen Bedürfnisse von Einsteigern, Fortgeschrittenen und Profis berücksichtigt und die Angebote entsprechend sortiert.

- Bandbreite/Transfervolumen: Dieser Wert, der normalerweise in Megabyte oder sogar Gigabyte (GB) gemessen wird, besagt, wie oft Dateien auf Ihrer Homepage angesehen oder heruntergeladen werden können. Ein einfaches Beispiel: Wenn Sie eine Homepage erstellen, auf der zwei Bilder à 20 KB und Text für 10 KB dargestellt werden, so beträgt die Gesamtgrösse dieser Internetseite also 20 + 10 = 30 KB. Wenn sich nun 10 Besucher Ihrer Homepage genau diese Seite anschauen, so benötigen Sie dafür ein Transfervolumen von 10 x 30KB = 300 KB. Gemäß dieser Beispielrechnung ergeben sich zwei Hauptfaktoren für die benötigte Bandbreite: Die Dateigrösse Ihrer Homepage sowie die Zahl der Besucher. Je grösser die Dateien auf Ihrer Homepage (viele Bilder, Musik- oder Videodateien) und je mehr Besucher sich diese anschauen, umso höher ist die benötigte Bandbreite.

Auch hier gilt wieder: Fangen Sie nur nicht an, sich im Kopf schon jetzt die wahrscheinlich benötigte Bandbreite Ihrer Website auszurechnen, es genügt voll und ganz, wenn Sie ungefähre Vorstellungen über den Inhalt und Zweck Ihrer Homepage haben. In unserem Preisvergleich Webhosting haben wir natürlich den durschnittlichen Bandbreiten Bedarf berücksichtigt, so dass Sie bei den Paketen der für Sie zutreffenden Kategorie bedenkenlos zugreifen können.

Sowohl für Speicherplatz und Bandbreite gilt übrigens: Sollten Sie jemals an das vorgegebene Limit Ihres Pakets gelangen, so ist das überhaupt kein Problem. Zusätzlicher Speicherplatz und extra Transfervolumen lassen sich leicht und zumeist recht günstig jederzeit nachträglich bestellen.

- Homepage-Baukasten: Wenn Sie sich zum ersten Mal mit dem Thema “Eigene Homepage erstellen” beschäftigen, so können Sie vermutlich nicht programmieren und haben auch keine Lust, sich erst monatelang in entsprechende Programmiersprachen oder Software einzuarbeiten. Genau dies ist aber eigentlich nötig, wenn Sie eine schöne Homepage erstellen möchten. Eigentlich…Zum Glück haben die Homepage-Provider erkannt, dass die meisten Ihrer Kunden keine Computer-Genies sind und eine einfache Möglichkeit zur Erstellung Ihrer Homepage benötigen. Aus diesem Grund bieten fast alle Firmen heutzutage sog. “Homepage-Baukästen” oder “WebBuilder” an. Dies sind Werkzeuge mit denen Sie ohne Programmierkenntnisse und in wenigen Minuten Ihre eigene Homepage erstellen und im Internet veröffentlichen können.

Homepage-Baukästen funktionieren alle nach demselben Prinzip: Sie wählen aus einer Vielzahl von vorgegebenen Design-Vorlagen für Ihre Homepage diejenige aus, die Ihnen am besten gefällt, geben anschliessend an dafür vorgesehenen Stellen Ihren Text ein oder laden Fotos von der Festplatte Ihres Computers hoch. Anschliessend drücken Sie auf den Knopf “Veröffentlichen” und schon steht Ihr erste eigene Homepage für jedermann sichtbar im Internet.

Natürlich können Sie mit diesen Werkzeugen keine wirklich anspruchsvolle Homepage erstellen, für private Websites sind Sie aber vollkommen ausreichend. Unser Preisvergleich Webhosting sagt Ihnen selbstverständlich, ob ein Provider einen guten Homepage-Baukasten mit anbietet oder nicht (und ob die Nutzung kostenlos ist oder nicht).

Diese vier Punkte sollten für Sie neben dem Preis die wichtigsten Auswahlkriterien bei der Wahl eines Webhosting-Providers sein. Fortgeschrittene Nutzer werden ausserdem Wert legen auf Kriterien wie Verfügbarkeit von Datenbanken, Möglichkeit zum Einsatz eigener Skripte oder Fülle der umsonst mitgelieferten Marketing-Funktionalitäten (z.B. Gratis-Software).

Bezahlen für die eigene Homepage?

Wie viele Leistungen im Internet gibt es die Möglichkeit, die eigene Homepage umsonst zu bekommen oder dafür zu bezahlen. Unser Rat ist ganz klar: Leisten Sie sich die paar Euro im Monat und bekommen dafür einen professionellen und zuverlässigen Service mit vielen Extras.
Unser Vergleich kostenlose Homepage-Provider vs. Premium Homepage-Anbieter zeigt Ihnen, warum:

  Kostenlose Webhosting Provider Premium Webhosting Provider
Domain Bei kostenlosen Anbietern hat Ihre Homepage eine Adresse nach dem Muster http://mitglied.lycos.de/meinname, also lang, unübersichtlich und schwer zu merken. Natürlich können Sie auch als Inhaber einer kostenlosen Homepage eine Domain erwerben und diese auf den kostenlosen Webspace weiterleiten, allerdings zahlen Sie dann für etwas, was in allen bezahlten Homepage-Paketen bereits inklusive ist. Nahezu jeder bezahlte Webhosting-Tarif beinhaltet mind. eine von Ihnen frei zu wählende Domain, oftmals auch mehrere.
Werbung Wie finanzieren Anbieter von kostenlosen Homepages diesen Service? Ganz einfach, indem Sie Werbung an grosse Firmen verkaufen und diese Werbebanner auf Ihrer Homepage anzeigen (und zwar, ohne dass Sie einen Einfluss darauf haben). Es kann Ihnen also passieren, dass Ihre schöne private Homepage von grossen und gräßlich blinkenden Werbebannern überlagert wird und Sie lange warten müssen, bis Sie den eigentlichen Inhalt der Seite zu sehen bekommen. Auf Ihrer Homepage erscheint nur das, was Sie möchten. Niemand hat ausser Ihnen hat das Recht und die Möglichkeit, dort Werbung einzublenden.
Support Sollten Sie jemals ein Problem mit oder eine Frage zu Ihrer Homepage haben, so werden Sie niemanden beim Provider finden, der Ihnen dabei hilft. Im besten Fall haben Sie Zugriff auf ein mehr oder weniger gut besuchtes Forum, wo Sie Ihre Frage mit anderen Nutzern des Services diskutieren können. Wer für ein Produkt bezahlt, kann auch erwarten, dass ihm bei technischen Problem und Fragen geholfen wird. Aus diesem Grund bieten alle Premium Anbieter einen Telefon- und/oder E-Mail Kundenservice an (zumindest von Montag bis Freitag, oft auch abends und am Wochenende).
Technische Leistung Kostenlose Homepage-Provider versuchen aus Kostengründen, die Homepage von möglichst vielen Nutzern auf einem Root Server unterzubringen. Dabei kommt es nahezu zwangsläufig zu regelmässigen Ausfällen, ausserdem ist Ihre Homepage im Regelfall deutlich langsamer als bei einem Premium Anbieter. Grosse Webhosting-Provider investieren Millionen in die Infrastruktur Ihres Angebotes, damit die bei Ihnen gehosteten Webseiten immer und mit maximaler Geschwindigkeit verfügbar sind.

Sie sehen, auch im Internet gilt zumeist der alte Grundsatz “Was nichts kostet, das taugt auch nichts”. Natürlich lassen sich auch bei einem Hosting-Tarif Schnäppchen machen, aber Angebote, die vollkommen und auf Dauer kostenlos sind, sind auch dementsprechend zweitklassig.

Wie finde ich das richtige Homepage-Paket für mich?

Klicken Sie zu unserem Webhosting-Preisvergleich, dieser ist nach dem Kategorien “Privat“, “Fortgeschrittene” und “Profis” geordnet.

In der Kategorie “Private Homepage erstellen“ sind Sie richtig wenn Sie eine Homepage erstellen, auf der Sie in erster Linie sich oder Ihre Familie auf Ihrer Homepage für Freunde und Verwandte präsentieren möchten. Typische Anlässe für eine solche private Homepage sind die Geburt eines Babys, ein toller Urlaub, ein rauschendes Fest oder einfach der Wunsch, anderen mehr über sich selbst zu erzählen. Auf Ihrer Homepage werden Sie vor allem Text und eine überschaubare Anzahl von Fotos veröffentlichen. Wichtig sind für Sie vor allem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, einfache Bedienbarkeit und ein zuverlässiger Service, wenn mal etwas schief laufen sollte.

Alle die von uns ausgewählten Anbieter erfüllen diese Kritierien und Ihre Homepage kostet Sie nicht mehr als 5,- € pro Monat.

Die Kategorie Fortgeschrittene wendet sich an Nutzer, die eine professionelle Homepage erstellen möchten, die Ansprüche erfüllen soll. Dies aber ohne dabei große technische Kenntnisse oder ein größeres finanzielles Engagement zu erfordern. Beispiele für solche Webseiten sind z.B. Clubs und Vereine, private Homepages mit fortgeschrittenen Funktionen (z.B. Datenbanken) oder Homepages kleinerer Unternehmen und Freiberufler. Wichtig sind für Sie auch hier ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, starke technische Leistung, guter Kundenservice sowie eine überdurchschnittliche Ausstattung der Pakete.

Alle die von uns ausgewählten Anbieter erfüllen diese Kriterien und Ihre Homepage kostet Sie nicht mehr als 15,- € pro Monat.

Die Kategorie Unternehmen richtet sich schliesslich an Nutzer, die eine gewerbliche Homepage erstellen oder betreiben möchten. Beispiele für derartige Projekte sind Homepages, die mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben werden (Online-Shops, Content-Angebote etc.) oder Webseiten von mittleren und größeren Unternehmen, die Wert auf eine umfassende und professionelle Internet-Präsenz legen. Kaufentscheiden für Sie sind vor allem die überragende technische Leistung des Paketes, ein besonderer Kundenservice wenn Probleme schnell und zuverlässig behoben werden müssen sowie die Möglichkeit, fortgeschrittene Funktionen auf der Webseite einzusetzen.

Alle die von uns ausgewählten Anbieter erfüllen diese Kriterien – als Preisobergrenze haben wir hier einen Wert von 50,- € pro Monat gewählt


Die eigene Homepage bekannt machen: So werden Sie gefunden

In: Rund um die Homepage | Autor: Stefan | Keine Kommentare »

Für kommerzielle Anbieter ist es nicht damit getan, den richtigen Webhosting-Provider zu finden und anschließend die eigene Homepage zu erstellen, denn eine Webseite, von der niemand etwas weiß, hat keinen großen Nutzen. Im folgenden wollen wir Ihnen einige Tipps geben, wie Sie Ihre Homepage
bekannt machen können.

(1) Suchmaschinen

Die meisten Websites bekommen den Großteil Ihrer Besucher von Suchmaschinen wie z.B. Google, Lycos, Yahoo oder Fireball. Nutzer dieser Suchmaschinen geben ein Stichwort ein und klicken anschließend entweder auf die angezeigten Ergebnisse oder die zu diesem Stichwort platzierten Werbemitteilungen. Diese beiden Möglichkeiten können auch Sie sich zunutze machen, um Besucher auf Ihre eigene Homepage zu leiten.

Entgegen vieler anders lautender Gerüchte kann man sich eine gute Positionierung in den Suchergebnissen der großen Suchmaschinen nicht erkaufen!
Hier zählt nur die Qualität der eigenen Webseite sowie harte Arbeit. Obwohl alle Suchmaschinenanbieter ein großes Geheimnis um die Funktionsweise Ihres Produktes machen, so funktionieren alle Suchmaschinen mehr oder weniger nach demselben Prinzip: Ein Suchprogramm – auch Spider, Robot oder Crawler genannt – durchsucht verschiedene Seiten, folgt Links und nimmt dabei gezielt Bewertungen vor. Durch diese Bewertungen sollen für die Nutzer einer Suchmaschine die besten Website zu bestimmten Suchbegriffen bereitgestellt werden. Um für Ihre Homepage eine möglichst gute Bewertung zu erzielen, sollten Sie die folgenden Ratschläge berücksichtigen:

  • Bereits bei der Erstellung Ihrer Homepage müssen Sie diese so suchmaschinenfreundlich wie möglich konzipieren. Dabei gilt: Die wichtigste Seite für Suchmaschinen ist die Startseite Ihrer Website. Verwenden Sie hier einen aussagekräftigen Titel und nutzen Sie einen Text, der den Inhalt der Homepage klar beschreibt und nach Möglichkeit die wichtigsten Stichworte mehrfach verwendet. Vermeiden Sie auf jeden Fall den Einsatz von Frames und automatischen Weiterleitungen (Redirects), denn damit können viele Suchmaschinen überhaupt nichts anfangen. Vermeiden Sie ebenfalls graphische Spielereien und ein Übermaß an Applikationen wie Flash, Java oder JavaScript, denn diese werden oftmals von Suchmaschinen komplett ignoriert.
  • Nutzen Sie die sog. META-Tags. Dies sind Befehle im Quellcode Ihrer Homepage, die nur für Suchmaschinen bestimmt sind. Die wichtigsten META-Tags sind die Befehle “Keywords” und “Description”, die von den meisten Suchmaschinen für die Bewertung und Beschreibung einer Website genutzt werden.
  • Melden Sie Ihre Homepage bei den wichtigsten Suchmaschinen an, sobald diese weitestgehend fertig im Netz steht. Die populärste Suchmaschine in Deutschland ist Google, allein damit decken Sie bereits ca. 90% aller Suchmaschinen Nutzer ab. Wichtig sind außerdem Yahoo, Lycos, Fireball und Web.de. Insgesamt gibt es mehrere hundert Suchmaschinen, die zum Teil recht klein sind. Wenn Sie sich bei all diesen manuell anmelden möchten, steht Ihre Freizeitbeschäftigung für die nächsten Wochen fest. Diese Arbeit können Ihnen allerdings hilfreiche Programme abnehmen, die Ihre Homepage bei allen bekannten (und unbekannten) Suchmaschinen dieser Welt anmelden. Ein solches Programm ist z.B. Hello Engines!, das Sie als Kunde von 1&1 oder Strato Webhosting in dem meisten Homepage-Paketen umsonst mitgeliefert bekommen.

Eine immer größere Rolle spielt inzwischen die Suchmaschinen-Werbung, d.h. Sie bezahlen den Suchmaschinenbetreiber dafür, dass Ihre Werbung über, neben oder unter den Suchergebnissen für bestimmte Stichworte erscheint. Wie bereits gesagt ist es wirklich unmöglich, sich eine gute Platzierung in
den Suchergebnissen zu erkaufen. Die Vorgehensweise dabei ist wie folgt: Sie melden sich bei dem Suchmaschinenbetreiber an und formulieren Ihre Werbebotschaft. Anschließend geben Sie die Suchbegriffe ein, für die Sie gerne Werbung schalten würden. Außerdem müssen Sie noch festlegen, wie viel Geld Sie pro Klick auf Ihre Angebot zu bezahlen bereit sind (abgerechnet wird bei Suchmaschinen Werbung immer pro Klick, d.h. Sie bezahlen lediglich, wenn ein Besucher zu Ihrer Webseite gelangt, nicht schon für die bloße Einblendung Ihrer Anzeige.

Der sog. Klickpreis wird im Auktionsverfahren bestimmt und hängt dabei von der Zahl der Werbetreibenden ab, die eben diesen Begriff gerne buchen würden. Je mehr davon es gibt, desto teurer ist ein Klick. Logisch also, dass ein Suchwort wie “Sex” oder “Webhosting” viel teurer ist als “Ferienwohnung Bad Birnbach” oder ähnlich absurdes…).

Es gibt drei große Anbieter von Suchmaschinen Werbung:

  • Google AdWords: Hier können Sie Werbung auf Google selber aber auch bei einer Vielzahl von Partnerseiten wie z.B. AOL oder Lycos Tripod kaufen. Wenn Sie sich entscheiden, Ihre Homepage bei Lycos Webhosting zu erwerben, bekommen Sie mit vielen Paketen einen Gutschein im Wert von 50 EUR für Google geschenkt.
  • Yahoo! Search Marekting (ehemals Overture): Der grosse Gegenspieler von Google. Über Overture erreichen Sie die Nutzer von Yahoo, Lycos und einer Vielzahl von anderen grossen Portalen.
  • MIVA (ehemals eSpotting): Der dritte Anbieter im Bunde, über den Sie Ihre Anzeigen vor allem auf Content-Angeboten platzieren können (streng genommen handelt es sich dabei also nicht mehr um Suchmaschinen Werbung, das Prinzip ist aber dasselbe).

(2) Web-Kataloge (Directories)

Web-Kataloge sind von Menschen gepflegte Verzeichnisse von Internet-Seiten zu bestimmten Themenbereichen. Das wichtigste und größte Directory im deutschsprachigen Internet ist Yahoo. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von kleinen und auf bestimmte Themen spezialisierte solche Verzeichnisse. Ein Eintrag in solchen Web-Katalogen ist Gold wert, weil Sie dadurch zum einen viele und zum anderen oft sehr wertvolle, weil genau an einem bestimmten Thema interessierte Nutzer gewinnen können.

Einträge bei Web-Kataloge sind oft kostenlos, wenn Sie aber möchten, dass Ihre Anfrage innerhalb Ihrer Lebenszeit bearbeitet wird, müssen Sie dafür einige Euro auf den Tisch des Hauses legen. Wichtig ist, dass Sie Ihre Webseite vor der Anmeldung bei diesen Verzeichnissen ganz oder zumindest größtenteils fertig stellen, denn Ihre Homepage wird vor der Aufnahme durch einen Mitarbeiter des Verzeichnis-Anbieters geprüft und bewertet.

Und ein gutes Ergebnis erhalten Sie natürlich nur mit einer vollständigen Homepage.

(3) Banner- oder Linktausch mit anderen Websites

Eine sehr kostengünstige und sinnvolle Methode, um Benutzer für eine Homepage zu gewinnen. Treten Sie in Kontakt mit anderen Webmastern und vereinbaren Sie, gegenseitig Werbebanner oder Links auszutauschen. Davon profitieren normalerweise beide Parteien.

Natürlich arbeitet man nicht unbedingt mit der direkten Konkurrenz zusammen, aber Sie können ohne Probleme Banner mit einer Website mit völlig anderem Inhalt austauschen. Dieses Vorgehen hat auch grosse Relevanz für Ihre Positionierung auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen.

Viele Suchmaschinen werten die Zahl der Links, die von anderen Website auf die Ihre verlinken, als Zeichen für die Beliebtheit Ihres Angebotes und je mehr Links auf Ihre Homepage verweisen, umso besser sind Ihre Chancen, von den Suchmaschinen weit oben in den Ergebnisseiten angezeigt zu werden (dieses Konzept wurde zuerst von Google eingesetzt und nennt sich “Link-Popularity”). Aus diesem Grund sollten Sie auch zuerst einige Bannertausch-Kooperationen vereinbaren oder sich bei Web-Katalogen anmelden, bevor Sie Ihre Webseite bei den ersten Suchmaschinen registrieren.

Wenn Ihnen die persönliche Kontaktaufnahme mit anderen Webmastern zu mühsam ist, so können Sie auch an großen Bannertausch-Programmen teilnehmen. Dazu binden Sie einen bestimmten, vom Programmbetreiber vorgegebenen HTML-Code in Ihre Homepage ein und es werden automatisch Banner von anderen Websites, die an diesem Programm teilnehmen, eingeblendet. Analog wird Ihr Banner auf den Seiten anderen Teilnehmer dargestellt.

Derartige Bannertausch-Programme können für den Start einer neuen Website sehr hilfreich sein, weil Sie schnell und ohne grossen Aufwand für ein gewisses Grundrauschen in Sachen Besucherzahlen sorgen.


Geld verdienen mit der eigenen Homepage

In: Rund um die Homepage | Autor: admin | Keine Kommentare »

Eine eigene Homepage ist heutzutage wirklich unverzichtbar, kostet leider aber trotzdem etwas (wenn auch nicht wirklich viel) Geld. Das können Sie aber durchaus duch den Betrieb eben dieser Homepage durchaus wieder hereinholen und sogar einen attraktiven Nebenverdienst erzielen. Und das alles völlig legal und ohne jedes Risiko. Wie das geht? Ganz einfach, das Zauberwort lautet Partnerprogramme.

Partnerprogramme werden von nahezu allen grossen Internetfirmen angeboten und bieten Webmastern die Möglichkeit, auf Ihrer Homepage für die Produkte dieser Unternehmen zu werben – z.B. durch die Einbindung von Bannern oder Links – und dafür Geld zu verdienen. Manchmal bekommt man bereits Geld, wenn ein Nutzer Ihrer Website auf einen Banner klickt, manchmal klingelt die Kasse erst, wenn er anschliessend auf der Website Ihrer Partner-Firma auch einen Einkauf tätigt. Bei allen seriösen Partnerprogrammen ist die Anmeldung kostefrei und es gibt weder versteckte Kosten oder vorgeschrieben Mindestumsätze – Finger weg von Programmen, bei denen Sie Zahlungen an den Programmbetreiber leisten sollen.

Zusätzlich zu den Partnerprogrammen einzelner Firmen, über die Sie ausschliesslich die Produkte dieser Firma vermitteln können, gibt es sogenannte Partnerprogramm Netzwerke. Hier können Sie mit einer einzigen Anmeldung auf zahlreiche Partnerprogramme zugreifen – Ihre Vertragsbeziehung kommt dabei nicht mit dem Produktanbieter selber, sondern mit dem Betreiber des Netzwerkes zustande. Sofern eine Firma sowohl ein eigenes Partnerprogramm betreibt als auch in einem (oder mehreren) Netzwerken vertreten ist, sollten Sie beide aufmerksam vergleichen, denn nicht immer ist die Höhe der Provisionen oder die Qualität der bereitgestellten Werbemittel identisch.

Bei der Auswahl Ihres Partners sollten Sie sich vor allem überlegen, welche Unternehmen und Produkte gut zu dem Inhalt Ihrer Homepage passen: Auf der Website eines Fussball-Vereines werden Sie nicht viele Flugtickets vermitteln, hier passen Sportartikel von Otto oder Neckermann viel besser. Ausserdem gilt: Je bekannter das Partnerunternehmen, desto einfacher haben Sie es, dessen Produkte erfolgreich an den Mann oder die Frau zu bringen. Sie werden es schwer haben, hierzulande die Produkte eines in Deutschland nahezu unbekannten amerikanischen Unternehmens zu verkaufen, die Produkte eines lokalen Marktführers wie T-Online, Lycos oder 1&1 verkaufen sich da schon viel einfacher.

Schließlich ist für den Erfolg eines Partnerprogrammes noch entscheidend, auf welche Art und Weise die von Ihnen vermittelten Absätze gezählt werden. In diesem Zusammenhang heißt das Zauberwort “Cookie-Tracking“: Bei dieser Form der Abrechnung werden Ihnen nicht nur Umsätze zugerechnet, die unmittelbar nach der Weiterleitung eines Benutzers von Ihrer Website erzielt werden, sondern Sie erhalten auch eine Provision, wenn der Kunde erst einige Tage später kauft und dabei evtl. gar nicht den Umweg über Ihre Website nimmt. Dies macht insbesondere bei teuren Produkten oder längerfristigen Verträgen (z.B. DSL oder Webhosting), wo Spontankäufe die Ausnahme sind und der Kunde vor dem Kauf evtl. mehrere Anbieter-Homepages besucht, einen großen Unterschied. Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern, haben wir Ihnen eine Liste der wichtigsten und besten Partnerprogramme und Netzwerke im deutschsprachigen Internet zusammengestellt:

Lycos Partnershop
Starkes Partnerprogramm der Internetfirma mit dem Hund: Sie können Lycos Webhosting, -Domains und -DSL-Produkte vermitteln und dafür Provisionen von über 100 € verdienen. Verkaufen können Sie über Ihren eigenen Online-Shop, den Lycos Ihnen bei Anmeldung kostenlos zur Verfügung stellt. Ausserdem bekommen Sie Ihre eigenen Visitenkarten, Produktbroschüren, Bestellformulare und einen Gutschein für Suchmaschinen-Werbung bei Google nach der Anmeldung zugeschickt.
Amazon.de Partnerprogramm
Die Mutter aller Partnerprogramme – Sie bekommen für Bestellungen im nahezu unerschöpflichen Sortiment (Bücher, Software, CDs etc.) zwischen 4% und 10% des getätigten Umsatzes als Provision ausbezahlt.td>
1&1 ProfiSeller
Gutes Partnerprogramm mit den Schwerpunkten DSL, Webhosting, Domain Registrierung und Handys und attraktiven Provisionen. 1&1 ist eines der größten deutschen Internet-Unternehmen. Sie werden als Partner mit vielen Werbemitteln wie Produktbroschüren, Verkaufstipps und Ihren persönlichen Visitenkarten unterstützt. Wer auf die Offline-Werbemittel verzichten kann ist mit dem 1&1 Partnerprogramm bei affili.net noch besser bedient, da hier auch Cookie-Tracking unterstützt wird.
Google AdSense
Revolutionäres und sehr erfolgreiches Partnerprogramm der weltgrößten Suchmaschine. Google durchsucht den Content auf Ihrer Website und blendet thematisch passende Textlinks ein – Sie verdienen für jeden Klick auf einen dieser Links. Sehr empfehlenswert!
Neckermann PartnerWelt
Neckermann bietet seine gesamte Produktpalette auch im Internet an. Als Partner verdienen Sie bis zu 8% des getätigten Umsatzes als Provision und bekommen eine riesige Auswahl an Werbemitteln zum Einbau auf Ihrer Homepage zur Verfügung gestellt.

Achtung Falle: Juristisches für Webmaster

In: Rund um die Homepage | Autor: Stefan | Keine Kommentare »

Beim Einrichten und Betrieb jeder Homepage (wirklich jeder, auch ganz privater) sollten bestimmte rechtliche Aspekte berücksichtigt werden. Die wichtigsten sollen hier überblicksmäßig dargestellt werden. Hinweise zu weiterführender Literatur finden Sie am Ende der Seite

1. Der Domain-Name

Leider kann man nicht jeden Namen unproblematisch für die eigene Homepage verwenden. So ist es z.B. aus namensrechtlichen Gründen untersagt, den Namen eines Unternehmens oder den Vor- bzw. Nachnamen einer anderen Person zu verwenden. (Bsp.: Karstadt oder franz-beckenbauer-fanclub). Auch Städte-, Film-, Mediennamen etc. dürfen nicht belegt werden, ebenso wie offiziell klingende Namen, die auf eine Verwechslung mit einer Behörde angelegt sind. Selbst sogenannte Tippfehler-Domains sind verboten, also Domain-Namen, die eigentlich nichts bedeuten, aber einer bekannten Domain bis auf kleine Tippfehler sehr ähnlich sind (Bsp.: anazon.de).

Grundsätzlich unproblematisch ist der eigene Name sowie der Name der eigenen Firma, sofern er nicht zufällig mit einer Handelsmarke etc. übereinstimmt. So hat ein Herr Fritz Hamburg oder eine Frau Annie McDonald schlicht Pech und kann eben nicht den eigenen Namen als Domain registrieren lassen. Die Gerichte entscheiden in solchen Fällen in der Regel zugunsten der Stadt oder des Unternehmens. Dies betrifft jedoch nur bekannte Namen. Man muss selbstverständlich nicht sämtliche Handelsregister in Deutschland absuchen, um festzustellen, ob es nicht irgendwo einen kleinen Handwerksbetrieb gibt, der denselben Namen trägt wie die eigene Firma.
Aber grundsätzlich sollte man in Zweifelsfällen lieber juristischen Rat suchen. Ein Rechtsstreit wegen einer Namens-, Marken- oder Wettbewerbsrechtsverletzung kann teuer zu stehen kommen! So können Sie verurteilt werden, Ihre bereits gut von den Usern angenommene Seite umzubenennen, von Zahlungen an den Streitgegner ganz abgesehen.

Weiterführende Literatur zu diesem Thema:

  • Ratgeber Domain-Namen von Florian Huber, Daniel Dingeldey
  • Domain-Namen im Internet von Tim Schumacher, Thomas Ernstschneider, Andrea Wiehager

2. Copyright beachten!

Wenn Sie auf Ihrer Seite Grafiken oder Texte von anderen Seiten darstellen, so genügt es nicht, auf das Copyright hinzuweisen. Die Einholung einer schriftlichen Erlaubnis ist erforderlich. Achtung bei Stadtplanausschnitten (“So finden Sie uns!”) und ähnlichem!

3. Foren

Falls Sie auf Ihrer Seite ein Forum o.ä. einrichten wollen, so beachten Sie, dass Sie eventuell für die Einträge in Ihrem Forum haften müssen, wenn z.B. Gäste gegen geltendes Recht verstoßen. Sie müssen also die Einträge regelmäßig kontrollieren und eventuell sogar für eine “Urlaubsvertretung” sorgen!

4. Links

Falls Sie auf Ihrer Seite Links zu anderen Seiten setzen, so beachten Sie bitte, dass Sie für die Inhalte dieser Seiten haftbar gemacht werden können. Wenn z.B. von Ihnen verlinkte Seiten rechtswidrige Inhalte haben, so wird Ihnen zugerechnet, dass Sie sich über Ihren Link damit identifizieren. Dies können Sie mit einem Haftungsausschluss (auch Disclaimer genannt) versuchen, zu umgehen. Sie sollten in Ihrem Haftungsausschluss darauf hinweisen, dass im Zeitpunkt der Verlinkung die entsprechenden Seiten keine rechtswidrigen Inhalte aufweisen und dass für Sie keine Regelwidrigkeiten erkennbar sind. Sie können keine Verantwortung dafür übernehmen, wenn die Inhalte der Seiten zwischenzeitlich abgeändert worden sind.

Siehe hierzu auch:

  • Ratgeber Online-Recht von Sebastian Biere, Michael Jacker, Thomas Nuthmann, Stefan Ricke

5. Impressum

Ihre Seite muss ein vollständiges und korrektes Impressum enthalten, das Ihren Namen und ladungsfähige Adresse (kein Postfach) bzw. Telefonnummer enthält. Auch eine aktive E-Mail-Adresse muss genannt werden. Dieses Impressum muss mühelos auffindbar sein. Da Sie für Ihre Seite verantwortlich sind, müssen Sie anderen die Identifikation Ihrer Person ermöglichen. Von dieser Pflicht sind nur rein private Homepages ausgenommen. Doch schon ein Werbebanner kann diese Einstufung als “privat” zunichte machen, ebenso wie z.B. Äußerungen über bestimmte Waren.

Falls es sich bei der Website um die Seite einer juristischen Person handelt, gelten erweiterte Bedingungen. So muss ein Vertretungsberechtigter und die Registernummer genannt werden und auch die Umsatzsteueridentifikationsnummer, soweit vorhanden.
Rechtsanwälte, Steuerberater, Ärzte, etc. müssen ihre zuständige Kammer sowie die Aufsichtsbehörde nennen.
Ein fehlendes oder unvollständiges Impressum kann Sie bis zu 50.000 Euro kosten!
Informationen hierzu können Sie dem Teledienstegesetz entnehmen.

6. Fazit

Selbstverständlich handelt es sich hierbei nur um einen Überblick zur geltenden Rechtslage. Für weitere Informationen sind die Auskunft eines Anwalts, der sich auf Online-Recht spezialisiert hat, sowie folgende Bücher zu empfehlen:

  • Ratgeber Online-Recht von Sebastian Biere, Michael Jacker, Thomas Nuthmann, Stefan Ricke
  • internetrecht.com von Volker Boehme-Neßler
  • Recht des Internet von Markus Köhler
  • Internetrecht von Bernhard Droll