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Hoster bietet Einblick in die Arbeit eines effizienten Server-Rechenzentrums

In: Server | Autor: Stefan | Keine Kommentare »

Der Hoster domainfactory (bei uns ist domainfactory als Hoster im Bereich Domain Registrierung gelistet) hat in einem Blogbeitrag einen Blick hinter die Kulissen gewährt. Der Artikel erläutert, wie domainfactory die Server im eigenen Rechenzentrum möglichst effizient betreibt. Hintergrund war eine Pressemeldung im Februar, laut derer domainfactory den eigenen CO2-Ausstoß binnen eines Jahres um ein Sechstel gesenkt hatte, obwohl das Unternehmen in diesem Zeitraum um 15% gewachsen war.

Domainfactory nennt 4 entscheidende Punkte:

  1. Offen sein für Neues und ständige Konsolidierung
    Wichtig ist, eine alte „Admin-Weisheit“ über Bord zu werfen: „never change a running system“. Eine neue Hardware-Generation kann bereits deutliche Verbesserungen zur Vorgängergeneration bereit stellen. Jede neue Prozessorreihe setzt neue Maßstäbe im Verhältnis Leistung zu Energieeffizienz. Beispielsweise können je nach Anwendung 2 Kerne eines älteren Prozessors durch einen einzigen Kern ersetzt werden. Außerdem wurden 2,5 Zoll Serverfestplatten eingesetzt und herkömmliche Festplatten durch SSDs (Solid State Disks) mit deutlich geringerem Energieverbrauch ersetzt (eine Tatsache, die sich Hardware-Hersteller z.B. auch bei den beliebten Netbooks zu Nutze machen).
  2. Wenige Servervariationen und diese gut optimieren
    Domainfactory warnt davor, für jeden Anwendungsfall einen eigens konfigurierten Server einzusetzen. Die Mitarbeiter des Hosters empfehlen stattdessen auf möglichst wenig System-Basistypen zu setzen. Diese müssen dann möglichst gut auf den Normalbetrieb optimiert werden. Domainfactory setzt hier auf nur 2 Basis-Servertypen. Bei der Optimierung ist besonders wichtig, sich nicht auf vom Hersteller angegebene Werte zu verlassen, sondern selbst nachzumessen. Der Hoster hat gute Erfahrungen damit gemacht, nicht einzelne Server, sondern ganze Server-Racks (Server-Schränke mit mehreren Untereinheiten) zu optimieren.
  3. Virtualisierung ist kein Allheilmittel
    Viele Hoster setzen beim Betrieb auf Virtualisierung (z.B. um den Kunden vServer zur Miete anzubieten). Jedoch ist es wenig sinnvoll, auf mehreren Servern genutzte Anwendungen wie z.B. Webmail zu virtualisieren. Es empfiehlt sich mehr, mit neuen Hardware-Generationen die Anzahl der Server zu reduzieren. Der Overhead (d.h. die für die Virtualisierung nötigen Systemressourcen) müsse mit den Vorteilen abgewogen werden, die die Virtualisierung bringt.
  4. Optimierung auf den eigenen Anwendungsfall
    Allgemeine „Weisheiten“ dürfen nicht einfach als Maß aller Dinge angesehen werden. Jeder Hoster muss selbst prüfen, ob mit Tipps und Anleitungen auch wirklich die eigenen Bedürfnisse und Anwendungen abgedeckt werden. Insbesondere geht domainfactory darauf ein, den Hardware-Ausfall in die eigenen Überlegungen mit einzubeziehen. Da ein Hardware-Ausfall immer auftreten kann – und trotz aller Vorüberlegungen oft an unerwarteter Stelle – sollten Notfallpläne aufgestellt werden. Besonderes Augenmerk sollte hierbei Wartungsverträgen mit garantierten Reaktionszeiten gewidmet werden. Diese klängen in der Theorie oft sehr gut, in der Praxis kann die Zeit bis zum Eintreffen eines Ersatzteils sehr lang werden.

Für Nutzer, mit technischem Hintergrund dürften die Anmerkungen im domainfactory-Blog interessant sein. Ebenso für alle, die einen eigenen Server mieten möchten.


Eigenen FTP Server mieten

In: Server | Autor: admin | Keine Kommentare »

Der Internet Dienst FTP (File Transfer Protokol) erlaubt die Übertragung von Dateien unbegrenzter Größe zwischen zwei Rechnern. Mit einem eigenen FTP Server kann man Dateien anderen Usern zum Download zur Verfügung stellen und Dateien von anderen Nutzern auf den eigenen Server hochladen lassen.

Wenn auch Sie einen eigenen FTP Server mieten möchten sollten Sie bei der Auswahl des Providers/Tarifs auf folgendes achten:

  • Damit Ihr eigener FTP Server dauerhaft unter derselben IP-Adresse zu finden ist benötigen Sie eine feste IP-Adresse.
  • Um einen möglichst schnellen Up- und Download von Dateien zu erreichen, sind der Serverstandort sowie die Backbone-Anbindung Ihres Providers wichtig. Grundsätzlich sind der Serverstandort Deutschland sowie die Anbindung an einen leistungsfähigen Backbone (z.B. der Backbone der Deutschen Telekom) von Vorteil.
  • Das FTP-Protokoll ist kein sicheres Protokoll, da die Übertragung der Daten komplett unverschlüsselt abläuft. Das sichere und moderne Protokoll ist SSH (Secure Shell), bei dem alle Informationen verschlüsselt übertragen werden.
  • Je nach dem erwarteten Traffic ist der Inklusiv-Traffic von großer Bedeutung, sonst kommen evtl. unerwartete Kosten auf Sie zu.

Wir haben die Tarife der größten deutschen Server-Provider geprüft und für Sie die besten Angebote herausgesucht:

  Strato
HighQ-Server SR4
T-Online
Root Server Starter
1&1
Root Server L64
Prozessor AMD Opteron 146 AMD Opteron 144 AMD Athlon 64 3000+
Arbeitsspeicher (RAM) 1 GB 1 GB 1 GB
Festplatte 2 x 160 GB (RAID1) 2 x 80 GB (RAID1) 2 x 80 GB (RAID1)
Traffic/Monat 3.000 GB, jedes weiter GB kostet 0,28 € 2.000 GB, jedes weitere GB kostet 0,49 € unbegrenzt
IP-Adresse 1 4 feste IP-Adressen inklusive 1
Zugriff Root Zugriff (Strato Remote Control/SSH) Root Zugriff (über verschlüsselte SSH-Verbindung) Root Zugriff (über verschlüsselte SSH-Verbindung)
Betriebssystem SuSe Linux Professional 9.3 (64-bit) SuSe Linux, Debian 3.1 SuSe Linux 9.3 (64-bit)
Sonstiges - direkte Anbindung an den Backbone der Deutschen Telekom Einrichtung innerhalb von 24h nach Bestellung
Einrichtungsgebühr 0,00 EUR 0,00 EUR 0,00 EUR
Preis/Monat 59,00 EUR 69,00 EUR 69,00 EUR
  Weitere Infos und Bestellung Weitere Infos und Bestellung Weitere Infos und Bestellung

Eine komplette Übersicht über die Server-Angebote der besten deutschen Provider finden Sie in unser Rubrik Server mieten.


Servertypen: Diese verschiedenen Server-Modelle gibt es

In: Server | Autor: admin | Keine Kommentare »

Wenn Sie sich dafür interessieren, statt eines gewöhnlichen Hosting-Paketes einen eigenen Server zu mieten, so haben Sie nicht nur die Wahl zwischen einer Vielzahl von Anbietern, sondern zunächst einmal auch zwischen einigen verschiedenen Servertypen. Vom kostengünstigen virtuellen Server bis zum extrem performanten Root Server gibt es eine Reihe unterschiedlicher Möglichkeiten zwischen denen Sie sich auf Basis Ihres Budgets, Ihrer Ansprüche und technischen Fähigkeiten entscheiden müssen.

Die Grundlagen und Charakteristika der verschiedenen Arten von Servern wollen wir Ihnen im folgenden kurz darstellen:

Virtueller Server (VPS / VDS): Diese Art des Servers hat in letzter Zeit stark an Popularität gewonnen, da virtuelle Server – zumindest in Ansätzen – die Flexibilität und Performance eines dedizierten Servers mit dem Preis eines normalen Hosting-Paketes verbinden. Sie sind daher eine interessante Alternative für Nutzer, die zwar eine professionelle Hosting-Lösung suchen, sich aber nicht mit der technisch anspruchsvollen und zeitintensiven Administration eines Root-Servers belasten wollen. Schließlich tun Sie mit der Nutzung eines virtuellen Servers auch der Umwelt etwas Gutes, denn durch die Virtualisierung wird die enorm hohe Umweltbelastung durch den Energieverbrauch oftmals unausgelasteter Server reduziert.

In der Praxis bestehen bei virtuellen Servern dieselben Risiken wie bei gewöhnlichen Hosting-Paketen: Aufgrund der Tatsache, dass der Provider auf einem vServer eine Vielzahl von Kunden unterbringt, kann es zu Überlastungen und damit zu Performance-Problemen kommen. Außerdem ist es bei solchen Angeboten aus Sicherheits- und Performancegründen nicht immer möglich, wie bei einem eigenen Server beliebig schalten und walten zu können.

Bevor Sie einen virtuellen Server mieten sollten Sie daher prüfen, wie viele Kunden sich beim Anbieter Ihrer Wahl eine Maschine teilen und ob Ihnen ein Root-Zugriff angeboten wird oder nicht. Wie beim Dedizierten Server hat man inzwischen auch bei virtuellen Servern als Kunde oftmals die Wahl zwischen den Betriebssystemen Linux und Windows.

Dedicated / Dedizierter Server: Obwohl virtuelle Server gewiss auch für professionelle Anwender geeignet sind, so führen die o.g. Nachteile doch regelmäßig dazu, dass viele Profi-User trotz der höheren Kosten einen dedizierten Server mieten. Dabei wird im Gegensatz zum virtuellen Server eine Maschine komplett an einen einzigen Kunden vermietet, er muss die Maschine nicht mit anderen Kunden teilen.

Vorteile und Nachteile dieses Vorgehens sind offensichtlich: Während zum einen die Betriebskosten des Servers von nur einem einzigen Kunden getragen werden müssen und deshalb deutlich höher als bei einem virtuellen Server sind, gibt es auf der anderen Seite keine Einschränkungen bei den Administrationsmöglichkeiten des Users und die Performance hängt einzig und allein davon ab, was der Nutzer für Anwendungen auf dem Rechner laufen lässt.

Es werden drei Arten von dedizierten Servern unterschieden:

Managed Server: Bei diesem Servertyp bekommt der Kunde zwar seinen eigenen Rechner, aber die Systemadministration, also die Verwaltung und Wartung des Servers, erfolgt durch Mitarbeiter des Providers. Der Provider übernimmt ebenfalls die Verantwortung für Downtimes (Stillstandzeiten) aufgrund von Hardwareproblemen. Dieser Servertyp eignet sich am besten für Kunden, die aufgrund fehlender Zeit oder Know-Hows nicht die Möglichkeit zur Nutzung eines eigenen Root Servers haben.

Da die dargestellten Aufgaben beim Westhoster natürlich Kosten verursachen, sind Managed Server für gewöhnlich teurer als die im Folgenden dargestellten Root Server.

Root Server: Der Root Server ist das Gegenstück zum Managed Server – genau wie bei diesem mietet der Kunden einen kompletten Server, allerdings ist er auch verantwortlich für die Verwaltung und Wartung des Servers. Der Kunde erhält dafür sog. Root-Rechte, d.h. er hat alle Administrations- und Zugriffsrechte auf dem Server und kann das System nach seinen individuellen Wünschen konfigurieren und optimieren. Dies ist die Grundvoraussetzung, um ohne Beschränkungen eigene Programme und Tools zu installieren, die für den Betrieb einer komplexen Website oder für eine Nutzung als Reseller- oder Game-Server erforderlich sind. Zur Erleichterung der administrativen Tätigkeiten ist bei den großen Webhosting-Providern nahezu ausnahmslos eine Verwaltungssoftware wie Plesk oder Confixx im Paketpreis enthalten.

Windows Server: Im Allgemeinen werden Root Server mit vorinstalliertem Linux-Betriebssystem zur Verfügung gestellt. Wer sich mit einer Windows-Arbeitsoberfläche wohler fühlt, kann bei vielen Anbietern einen Windows Server mieten, der sich lediglich durch das Betriebssystem von einem klassischen Root Server unterscheidet. Aufgrund der für die Windows-Nutzung anfallenden Lizenzkosten ist ein Windows Server in der monatlichen Miete teurer als sein Gegenstück mit Linux.