The Green Grid: Strato Webhosting steigt ein
In: Strato | Autor: adminDer Berliner Provider reitet weiter die grüne Welle und engagiert sich bei der weltweiten Initiative zur Erzielung einer verbesserten Energieeffizienz in der IT-Industrie. Strato Webhosting wird die entsprechenden Testreihen im Live-Betrieb seiner Rechenzentren durchführen.
Strato Webhosting, der nach eigenen Angaben zweitgrößte Webhosting-Provider Europas hat im Rahmen der Sustain IT Konferenz in London seinen Beitritt zu “The Green Grid” bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um eine weltweite Initiative zur Erzielung eines effizienteren Energieeinsatzes in der IT-Industrie. Auf der Mitgliederliste von “The Green Grid” stehen unter anderem Weltkonzerne wie AMD, Microsoft, IBM oder Sun.
Konkret wird daran gearbeitet, Energieverbräuche in Rechenzentren zu messen und zu verbessern. Strato wird dabei als einer der ersten europäischen Webhosting-Provider die entsprechenden Testreihen im Live-Betrieb durchführen.
Angesichts der weltweiten Klimadebatte und der wichtigen Rolle, welche die IT-Industrie dabei spielt, sind sich auch die Webhoster Ihrer sozialen Verantwortung und der möglichen Auswirkung eines “grünen Images” auf den Entscheidungsprozess von Kunden bewusst. In der offiziellen Kommunikation wird dabei natürlich das ökologische Gewissen der Unternehmen betont: “Mit The Green Grid machen wir die Energieeffizienz von Rechenzentren transparent und vergleichbar. Dadurch schaffen wir Handlungsdruck für andere Rechenzentrumsbetreiber”, sagt Damian Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Strato AG: “In den eigenen Rechenzentren können wir die Messansätze von The Green Grid genau testen und realitätsnah weiterentwickeln.” Strato hat nach Unternehmensangaben in nur 18 Monaten rund 30 Prozent Energie pro Kunde eingespart und betreibt seit Januar beide Hochleistungsrechenzentren in Berlin und Karlsruhe mit klimaneutral erzeugtem Strom der NaturEnergie AG. “Wir engagieren uns in The Green Grid, weil wir ein einheitliches Energieeffizienzlabel für Rechenzentren schaffen wollen”, so Schmidt weiter: “Dadurch kann sich der Kunde bewusst für einen IT-Dienstleister entscheiden. Nicht Green Washing, sondern Green Acting zählt.”
Lt. einer Studie aus dem Jahre 2007 laufen weltweit 14 Kraftwerke der 1000 Megawatt-Klasse ausschließlich für den Betrieb von Rechenzentren. Die Suchmaschine Google hat sich bereits an einem Kraftwerks-Betreiber beteiligt, um den direkten Zugriff auf ausreichende Energierressourcen zu sichern. Verstärkt wird der Trend durch das Käuferverhalten: Immer mehr erfahrene und anspruchsvolle Verbraucher wollen gleich einen eigenen Server mieten statt sich mit einem Shared Webhosting Paket zufrieden zu geben.
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